Tatort RB 59

Sexuelle Belästigung in der Eurobahn: Syrer aus Werl soll Frau angefasst haben

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Werl - Nach einer sexuellen Belästigung in der Eurobahn (RB 59) ermittelt die Bundespolizei gegen 25-jährigen Tatverdächtigen aus Werl.

Am späten Freitagabend gegen 23.30 Uhr seien die Einsatzkräfte der Bundespolizei zur Eurobahn im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen worden. Eine 18-jährige Reisende soll sexuell belästigt worden sein.

Vor Ort trafen die Beamten auf den Zugbegleiter und einen 25-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Dieser habe sein Ticket nicht entwertet und sich geweigert, ein Ausweisdokument vorzuzeigen. Zudem erklärte der Eurobahnmitarbeiter, dass der Mann in dem Zug eine 18-jährige Frau aus Arnsberg belästigt hätte.

18-Jährige aus Arnsberg belästigt

Auf Nachfrage bestätigte die junge Frau den Vorfall. Sie sei daraufhin durch eine Beamtin der Bundespolizei vernommen worden. Die Frau erklärte, dass sich der Syrer in ihre Sitzgruppe gesetzt hätte. Dort hätte der Mann sie mehrfach angesprochen.

Durch ihre Körpersprache habe die Frau dem Mann „unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass sie sich durch ihn belästigt fühlte.“ Daraufhin soll der 25-Jährige sie am Oberschenkel gestreichelt haben.

Zwei Zeugen kommen der Frau zur Hilfe

Bevor die Situation eskalierte, schalteten sich zwei Zeugen (32, 64) ein und kamen der Frau zur Hilfe. Einsatzkräfte brachten den in Werl wohnhaften Mann zur Wache. Dort ergab ein Atemalkoholtest, dass er mit 1,3 Promille alkoholisiert war.

Die Bundespolizei beantragte die Sicherung der Videoaufzeichnungen aus dem Zug. Gegen den polizeibekannten Asylbewerber wurde ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung und sexueller Belästigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

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