Klarheit für Vereine und Bruderschaften

Schützenfeste: Bezirksverband verzichtet auf Generalabsage - so soll es jetzt weitergehen

Der Hut bleibt liegen: Im Raum Werl ist das erste Schützenfest bereits abgesagt
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Der Hut bleibt nicht im Schrank: Vereine und Bruderschaften bekommen vom Bezirk die Handhabe.

Der Bezirksverband der Schützen in Werl und Ense verzichtet, anders als im vergangenen Jahr, auf eine Generalabsage aller Schützenfeste, das teilte Bezirksbundesmeister Rainer Busemann am Donnerstag mit. Das am 28. August geplante Bezirksschützenfest in Sönnern fällt Corona-bedingt hingegen aus.

Werl/Ense - „Wir haben in Absprache mit den Brudermeistern beschlossen, nicht komplett abzusagen, um Irritationen zu vermeiden“, erklärt Rainer Busemann. Denn mittlerweile lasse die Corona-Schutzverordnung einige Programmpunkte wieder zu. So sollen die Bruderschaften – je nach geltenden Vorschriften – selber entscheiden, inwieweit sie ihr Fest zelebrieren möchten.

Die St.-Lambertus-Schützen aus Bremen feiern ihr Schützenfest am Samstag, 12. Juni, beispielsweise mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal und einer Schützenmesse unter freiem Himmel. Anschließend sollen auch noch die Jubelkönige 2020 und 2021 sowie die Jubilare geehrt werden.

Die Schützen aus Süddinker und Holtum, die bereits im Mai hätten feiern wollen, haben noch auf ein Programm verzichtet, so Busemann. Das zeige, wie schnell sich die Corona-Regeln ändern können, sagt er.

Absage des Bezirksschützenfest: Optimistischer im nächsten Jahr

Für das Bezirksschützenfest in Sönnern ist die Absage allerdings alternativlos, erklärt der Bezirksbundesmeister, der dabei auch auf die nur kurzfristige Planungszeit verweist. „Schützen kommt von schützen“, sagt Busemann, schließlich wolle der Bezirk sich auch nicht als erstes an eine so große Veranstaltung heranwagen.

Rainer Busemann blickt angesichts sinkender Corona-Zahlen optimistisch nach vorn: „Ich glaube, dass wir im nächsten Jahr wieder mehr Normalität haben werden – auch für uns Schützen.“

Bis es so weit ist, liegt es an den Vereinen und Bruderschaften das Schützenwesen erlebbar zu machen.

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