Schützen Sönnern

Das erste Treffen der „G“

Sönneraner lassen sich von den Werler Schützen testen. Hier wird Uwe Gaidies von Martin Kollath getestet.
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Getestet, geimpft, genesen: Hereinspaziert zur Versammlung der Schützen

Sönnern – Stolz waren die Sönneraner am späten Samstagnachmittag, als Brudermeister Olaf Schmitz die erste Hauptversammlung nach Ausbruch der Corona-Pandemie eröffnete. Die St.-Georg- Schützenruderschaft Sönnern-Pröbsting war der erste größere Verein, der im weiten Umkreis eine Mitgliederversammlung offiziell durchführen durfte. Die Georg-Schützenbruderschaft war ein Vorreiter dafür, wie sich Vereinstreffen umsetzen lassen. Viele andere Vereinsvertreter warteten gespannt, wie die Hauptversammlung ablaufen würde.

Auch der Sonne schien es zu gefallen, dass mit der Mitgliederversammlung ein Stück Normalität zurückkehrte. Pünktlich um 17 Uhr kam die Sonne hinter den Wolken hervor und strahlte auf die Teilnehmer.

Bereits im April hatten die Sönneraner Schützen ihr Hygienekonzept für die Versammlung bei der Stadtverwaltung eingereicht. „Das war noch zu Zeiten, als die Ausgangssperre galt, und es bestand eine Testpflicht“, so Olaf Schmitz. Wie der Brudermeister berichtete, war es im Frühjahr möglich, Versammlungen mit außergewöhnlichem Grund durchzuführen.

Da die Sönneraner Schützen einen positiven Förderbescheid für die Sanierung der öffentlichen Bereiche um die Schützenhalle bekommen hatten, musste eine Versammlung einberufen werden, weil die Mitglieder die Finanzierung des Anteils der Georg-Schützen absegnen mussten. Obwohl sich die Corona-Lage deutlich verbessert hat, wichen die Sönneraner Schützen nicht vom eingereichten Konzept ab. „Noch ein paar Tage vor der Versammlung, haben wir uns mit dem Ordnungsamt abgestimmt“, sagte der Brudermeister.

Die Teilnehmer der Versammlung mussten sich vorher von den Werler Schützen testen lassen. Rund 80 Schützen der Georg-Bruderschaft kamen zur Hauptversammlung. Und alle waren froh, dass dieses Treffen wieder erlaubt war. Die Schutzmaßnahmen ließen alle gerne über sich ergehen.

Zwei Stunden vor Beginn des Treffens testeten Mitglieder der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Werl die Sönneraner Vereinsmitglieder. Nur ein bescheinigter negativer Test war die Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Am Eingang wurde der Test von Mitgliedern des Vorstandes kontrolliert. Alle Anwesenden mussten sich in Listen eintragen. Dann war der formelle Corona-bedingte Teil beendet.

Da das Wetter mitspielte, konnte die Versammlung auf dem Platz hinter der Schützenhalle durchgeführt werden. „Hier ist es sogar erlaubt, dass wir am Platz etwas trinken dürfen“, teilte Olaf Schmitz den Teilnehmern mit, die dafür großen Applaus spendeten.

Dass die Stühle mit Abstand aufgestellt waren, machte niemandem etwas aus. Die Freude über das Wiedersehen mit den Vereinskameraden war größer. „Ich finde es schön, dass unter den Corona-Bedingungen Versammlungen stattfinden können und dass ich hier wieder Leute treffen kann“, sagt Uwe Gaidies. Er meint, dass die Bürger viel zu lange zuhause eingesperrt waren.

Erik Stephan lobt den Vorstand der Schützen, für die hervorragende Organisation. „Ich finde das Hygienekonzept sehr gut umgesetzt und wenn dadurch ein Stück Normalität zurückkehrt, ist das eine klasse Sache“, so der Avantgardist.

„Obwohl unser Konzept eingereicht und genehmigt wurde, als der Inzidenzwert noch sehr hoch war, haben wir es so durchgezogen und das war so in Ordnung“, berichtet Christoph Fester. Der Aufwand habe sich gelohnt, befand er.

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Die Geehrten und die Begründungen

oher Bruderschaftsorden für Dirk Schmitz:

Dirk Schmitz ist 1989 in die Bruderschaft eingetreten und hat sich zunächst 10 Jahre in der Avantgarde engagiert. In der Avantgarde übernahm er von 1990 bis 1998 das Amt des Fahnenoffiziers.

Sein Engagement für die Jugend ging dann nahtlos 1998 mit dem Eintritt in den Vorstand weiter. Er wurde direkt zum stellv. Jungschützenmeister gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis zum Jahr 2003. Er gab es ab, um dann bis 2007 als Jungschützenmeister weiter zu machen.

Nach 5 Jahren Pause hatte er 2013 erneut das Amt des Jungschützenmeisters übernommen. Somit hat sich Dirk Schmitz in den letzten 23 Jahren sehr für die Jugendarbeit engagiert. An dem Aufbau der Jungschützenabteilung war er maßgeblich beteiligt und betreut diese wöchentlich beim regelmäßigen Trainingsschießen.

In diesem Zusammenhang kümmert sich Dirk Schmitz auch immer um die Koordination der Teilnehmer für die diversen Schießwettkämpfe. Das Silberne Verdienstkreuz wurde ihm am 15. Juli 2006 überreicht.

Silbernes Verdienstkreuz für Ralf Harnischmacher

Ralf Harnischmacher ist seit 2010 Mitglied in der Schützenbruderschaft und seit 2014 gewähltes Mitglied im Vorstand. Hier hat er direkt das Amt des Königsoffiziers übernommen. Seitdem Ralf Harnischmacher im Vorstand aktiv ist, hat er vor allem die handwerklichen Tätigkeiten im Vorstand geprägt. Zunächst beim Umbau im Schützentreff. Dann bei der laufenden Reparatur an der Halle. Jede undichte Dachrinne, jeder tropfende Hahn gehört seitdem ihm. 2017 war es dann Ralf Harnischmacher, der nach dem Brandereignis eine führende Rolle bei der Planung und bei der Umsetzung der anstehenden Arbeiten übernommen hat.

Er hat den Kontakt zum Architekten gehalten, Handwerker direkt angesprochen, günstige Lieferanten organisiert und vor allem unzählige Stunden in der Halle verbracht und selber gewerkelt. Die vergangenen zwei Jahre hat er sich mit so vielen Stunden und Kraft engagiert, dass er quasi gut sieben Jahre „normale“ Vorstandsarbeit im Zeitraffer durchlaufen hat.

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