MG- und UG-Schüler organisieren mit

"Project Werl":  Größte Hausparty soll nicht aus dem Ruder laufen

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Auf ein volles Haus im Kraftwerk Relax hoffen die Veranstalter.

Werl – Es soll laut Veranstaltern „Werls größte Hausparty“ werden am Freitag, 13. September, ab 22 Uhr im Kraftwerk Relax.

Die Ankündigung lässt zunächst Schlimmes befürchten, denn mit „Project Werl“ wurde die Sause nach dem Film „Project X“ benannt, der von einer Geburtstags-Party handelt, die völlig aus dem Ruder läuft und im realen Leben bereits diverse Nachahmer fand. 

Die Schüler des Marien- sowie des Ursulinengymnasiums sind offenbar viel vernünftiger, und auf einen Polizeieinsatz verzichten sie wohl ebenso wie auf stinksaure Eltern, die aus dem Urlaub heimkommen und ein verwüstetes Eigenheim vorfinden. Somit ist auch kein Wohnhaus der Tatort, sondern doch „nur“ das für solche Feten geeignetere Kraftwerk Relax am Stadtwald, fernab von Nachbarn, die sich von lauter Musik gestört fühlen könnten. 

„Einige Schüler aus Werl hatten sich deshalb bei uns gemeldet“, erzählt Josua Gösmann von der Eventagentur Viral Event. Seine Firma teile sich mit den jungen Leuten die Arbeit: Die Agentur stellt die Deko, die das Kraftwerk in ein überdimensioniertes Wohnzimmer verwandeln soll, und kümmert sich um Promotion. 

Jugendliche machen Werbung im Netz 

Die Schüler bewerben die Party über ihre Kanäle, so, wie es bei einer echten „Project X“-Party der Fall wäre. Sie setzen quasi auf virale Mund-zu-Mund-Propaganda, und wer direkt bei ihnen ein Ticket im Vorverkauf ersteht, bekommt es sogar billiger – mehr noch: Dann fällt sogar noch etwas für die Klassenkasse ab, betont Gösmann. 

Die Schüler verbreiten die Veranstaltung vor allem über die sozialen Medien Instagram und Snapchat: „Wir halten potenzielle Gäste sogar dazu an, sich mit ihnen zu vernetzen, um an Tickets zu gelangen. So entsteht der Austausch schon vor dem Event. Für Menschen, die tatsächlich keinen Kontakt zu den Schülern haben, gibt es auch ein Online-Ticket, das ausgedruckt oder aufs Handy geladen werden kann“, erklärt Josua Gösmann. 

Ein weiterer Unterschied zu einer echten Hausparty: Es ist natürlich keine Mitbring-Party, eigene Getränke sollten daheim bleiben.

Mehr zur Party gibt es bei Facebook. Online-Tickets gibt es auf der Homepage zur Party.

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