Junge Forscher

Werler Schüler erfolgreich bei "Jugend forscht"

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Vier Schüler des Marien-Gymnasiums nahmen jetzt am Wettbewerb „Jugend forscht teil“.

Werl - Das Forschertrio bestehend aus Alexander Pantke, Jannik Heyn und Timo Kohl stieß dabei laut MG auf eine Sensation.

Larissa Bauer landete auf dem zweiten Platz in der Kategorie „Jugend forscht Biologie“ und den Sonderpreis „Gesundheit. Letztere hatte sich in ihrer Arbeit damit beschäftigt, wie gut verschiedene Honigsorten antibakteriell und antiviral wirken.

Untersucht wurde auch der Honig der Werler Imkerei Miglietti. Dieser produziert laut MG den antibakteriellen Wirkstoff in viel größerer Menge als industriell gefertigter Honig aus dem Supermarkt. Larissa Bauer schrieb in ihrer Facharbeit: „Die Region lindert die Halsschmerzen noch immer am besten“.

Sie gab den Tipp, lieber zum Honig vom Imker zu greifen als zum Industriehonig. Industriehonig werde wahrscheinlich während der Verarbeitung zu stark erhitzt, um ihn fließfähiger zu machen. Hierbei verliert das Enzym Glucoseoxidase seine Aktivität und somit der Honig seine Wirksamkeit gegen Halsschmerzen.

Alexander Pantke, Jannik Heyn und Timo Kohl sind bei ihren Arbeiten zum Thema „Wie viele Arten leben im Kurpark?“ auf eine Sensation gestoßen, so das MG. Beim Fischen mit einem Planktonnetz im Werler Salzbach ist ihnen ein besonderes Bärtierchen ins Netz gegangen.

Auch mit reichlich Bestimmungsliteratur und mit Hilfe ihres Lehrers Marco Hagedorn, der sich seit nun fast acht Jahren mit diesen possierlichen Tierchen beschäftigt, konnte das Bärtierchen nicht bestimmt werden. Nachdem zwei Experten kontaktiert wurden, konnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass es sich um das sehr seltene Bärtierchen Dactylobiotus selenicus handelt.

Neben dem Sensationsfund, der Werl vielleicht bald den Titel „Bärtierchenstadt Werl“ einbringt, wurden insgesamt knapp 50 weitere Arten gefunden, wobei erst einmal nur nach Kleinstlebewesen gesucht wurden. Das Trio vermutet circa 1000 Arten im Kurpark. Mal sehen, ob die diese Zahl bis zu ihrem Abitur bestätigt werden kann.

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