MG und Ursulinen

Das sagen die Werler Schulen zum Jogginghosen-Verbot

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Jogginghose

Werl - Jogginghosen-Verbot an Schulen? Das ist zurzeit ein umstrittenes Thema. Wir haben uns an den Werler Schulen umgehört, ob eine solche Vorschrift in Frage kommt.

Ob die Realschule Süd in Bad Oeynhausen Karl Lagerfelds Zitat „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“ zum Leitspruch ihrer Kleiderordnung machte, als sie die ob ihrer Bequemlichkeit beliebte „Schlabberbuxe“ unlängst auf den Index setzte, ist nicht bekannt. In Werl steht ein solcher Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der Schüler beim Griff in den Kleiderschrank nicht zur Debatte. 

MG-Chef Michel Prünte: „Unser Schüler wissen sich zu benehmen. Sie wissen von selber, dass alles, was in Richtung des Anzüglichen oder Vulgären geht, auf dem Schulgelände nichts zu suchen hat.“ Sein Kollege Frithjof Egert ergänzt: „Der Trend zum Bauchfreien ist eh bereits vorbei. In Mode ist derzeit eher hochgeschlossene Kleidung.“

Auch am UG kein Bedarf 

Auch am UG bedarf es keiner gesonderter Vorschriften. Konrad Beckmann: „Auch bei uns wissen die Schüler, wie sich anzuziehen haben.“ Im Unterricht werde ja erörtert, welche Unterschiede zwischen offizieller und Freizeit-Kleidung bestehen, so Anne-Kristin Brunn, Leiterin der Ursulinenschulen. 

Und aus Schülersicht spricht noch ein weiteres schlagkräftiges Argument gegen das dauerhafte Tragen einer Jogginghose: Es würde die Auswahl der Garderobe beim Assi-Tag der Mottowochen massiv einschränken...

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