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Glanz auf der Kirchturm-Spitze: Rückkehr von Kugel, Kreuz und Gockel

 Werl - Der Turm der Propsteikirche war wieder für einige Stunden die höchsten „Vogelstange“ der Welt: Nach mehreren Monaten der Restaurierung in der Kunstschmiede Jürgens in Meschede sind Kugel, Kreuz und Gockel nun zurückgekehrt.

Und das sorgte in der Werler Innenstadt für viel Auf- oder besser gesagt Hochsehen. Ohne den GL 103 G aber ging es nicht. Die Firma Gerken rückte erneut mit einem Spezialkran an, damit die seit Oktober vergangenen Jahres fehlenden „Höhepunkte“ auf dem Turm wieder montiert werden konnten. 

Diese Arbeitsbühne war noch ein bisschen länger und noch ein bisschen schwerer als das Gerät von Oktober: 60 Tonnen Gewicht hatten sich diesmal über mehrere Lenkachsen um einige Ecken herum im Turmschatten platziert. 

Mit Kreuz auf 70 Meter Höhe

Bis auf maximale 103 Meter musste der Korb mit den Monteuren allerdings nicht ausfahren, rund 70 Meter reichten für die Installation. Die ließ sich auch der „Hausherr“, Propst Michael Feldmann, nicht entgehen. „Wollen Sie mit? Das ist wie Urlaub!“ 

Montage von Kugel, Kreuz und Hahn auf dem Kirchturm der Propsteikirche Werl

Das Angebot, im Korb mitzufahren und Höhenluft zu schnuppern, lehnte der Geistliche allerdings schmunzelnd ab: „Der trägt mich nicht!“ Was vom Mitarbeiter des Kranspezialisten wiederum schmunzelnd kommentiert wurde: „Der hält noch ganz andere Gewichte“. 

Kugel, Kreuz und Hahn glänzen wieder an der Spitze

Kugel, Kreuz und krönender Hahn glänzen nun wieder auf der Propsteikirche. Der 112-jährige Gockel präsentiert sich jetzt ohne seine jahrzehntealten Schusslöcher nun im neu geschmiedeten goldglänzenden Federkleid. 

Geschossen aber wurde gestern vormittag schon wieder auf den Vogel, und zwar jede Menge Fotos und Filme von Passanten, die das spektakuläre Schauspiel der Montage mitverfolgten.

Rubriklistenbild: © Christian Krake

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