Rückendeckung für Werler Hunde-Freundin

Unterstützung für die Hundewiese in Werl 

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Dagmar Jäkel bekommt Unterstützung.

Werl - Die Fraktion der Werler Grünen greift Dagmar Jäkel unter die Arme, die sich für eine eingezäunte Hundewiese in Werl einsetzt.

In einem Brief an den Bürgermeister Michael Grossmann bitten ihn die Grünen darum, den aktuellen Stand zum Hundeauslaufgebiet im nächsten Planungs-, Bau-, und Umweltausschuss vorzustellen.

Sie erinnern ihn daran, dass sie bereits am 15. November vergangenen Jahres einen Antrag zur Errichtung einer Hundewiese gestellt haben. Mittlerweile sind sechs Monate vergangen, seit Dagmar Jäkel dem Bürgermeister die gesammelten Unterschriften überreicht hat. „Die Verwaltung scheint nicht in der Lage, ein entsprechendes Areal bereitzustellen“, sagen die Grünen.

Freiwillige wollen helfen

Man enttäusche so die Hoffnungen vieler Bürger, die innerhalb von nur drei Wochen die Idee von Dagmar Jäkel unterstützten. „Selbst zur Pflege und Betreuung des Areals haben sich Freiwillige gemeldet. Soll es im gesamten Stadtgebiet keine Möglichkeit geben, dem Wunsch der Hundehalter zu entsprechen?“, fragen sie.

In vielen anderen Gemeinden sei es möglich, „den Hundesteuer zahlenden Bürgern entsprechende Flächen anzubieten“. Die Nachbarstadt Hamm habe alleine sieben solcher Auslaufflächen. Laut Dagmar Jäkel müsse die Stadt „nur“ die Fläche bereitstellen, „alles andere lässt sich über Sponsoren regeln“, ist sie sich sicher. So müsse ein Zaun, Mülleimer und Bänke aufgestellt werden. „Da habe ich schon einige Zusagen von hilfsbereiten Bürgern“, erzählt die Hundehalterin.

Hunde ohne Leinenzwang

In dem eingezäunten Gebiet dürften sich die Hunde ohne Leinenzwang frei bewegen. „Auch immer wieder aufgetretene Konflikte zwischen Spaziergängern, Läufern, Radfahrern und Hundehaltern mit freilaufenden Hunden können durch die Schaffung einer Freifläche beigelegt werden“, heißt es im Antrag.

Mit einem solchen Areal hätten Hundehalter zudem das Gefühl, „ihre Steuern nicht nur zahlen zu müssen, sondern auch, dass ein Teil dieses Geldes sinnvoll für ihre Belange verwendet wird“, heißt es weiter. „Einige Areale, die infrage kommen könnten, wurden von mir vorgelegt“, so Dagmar Jäkel.

Zwei Gebiete eignen sich

Ihrer Meinung nach eignen sich zwei Wiesen in Werl für ein Auslaufgebiet: Die Fläche im Sportpark neben dem Hallenbad, da aus dem geplanten Skatepark, wie berichtet, nichts wird, und das Ausgleichsgebiet Richtung Büderich. Letzteres „würde durch die Nutzung weder bebaut noch planiert und somit in seiner Funktion nicht beeinträchtigt“, sagt Dagmar Jäkel.

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