Initiative der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft

Schnelltestzentrum Schützenscheune kommt bei den Bürgern an

Schützenscheune der Schützen Werl ist Corona-Schnelltestzentrum
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Martin Kollath nimmt hier den Abstrich bei Anja Oberfeier im Schnelltestzentrum der Werler Schützenbruderschaft.

 An den Osterfeiertagen herrschte reger Betrieb am Schnelltestzentrum der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Werl. Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich auf das Covid19-Virus testen zu lassen.

Werl - Martin Kollath, Geschäftsführer der Werler Bruderschaft, war mehr als zufrieden. „Unser Osterangebot wurde von den Bürgern sehr gut angenommen, und an den vergangenen vier Tagen hatten wir viel zu tun“, blickte er auf die Feiertage zurück.

Auch bei den Bürgern wird die Aktion der Werler Bruderschaft gelobt. Gerda und Franz-Josef Kleine sagten, dass man es den Schützen hoch anrechnen müsse, dass sie sich in ihrer Freizeit um das Wohl anderer Menschen kümmern. „Das ist nicht selbstverständlich. Und für alle, die sich hier testen lassen, ist es ein kleines bisschen Sicherheit“, so Gerda Kleine. Sie haben sich testen lassen, weil sie am Ostersonntag zu den Kindern nach Lünen gefahren sind. „Wir lassen uns einmal in der Woche testen, aber vor den Osterfeiertagen wollten wir noch mal einen negativen Test vorweisen“, sagte sie.

Bei der Familie von Thomas Haake kam über Ostern die Schwiegermutter zu Besuch. „Mit dem Test hier will ich besonders die anderen Menschen in meiner Umgebung schützen“, berichteter er. Seine Frau hatte sich ebenfalls testen lassen. „Wir müssen das Covid19-Virus in den Griff bekommen und verhindern, dass es sich weiter verbreitet“, so Haake. Gerd Kleiner, Hofevorsteher der 5. Kompanie, machte die Abstriche und hatte viel zu tun. „Es läuft sehr gut und die Leute sind zufrieden, dass wir den Schnelltest anbieten“, so der Schützenbruder.

Die Werler Anja und Jörg Oberfeier arbeiten bei einer Bank in Unna und haben dadurch viel Kundenkontakt. Für sie ist es besonders wichtig, sich regelmäßig testen zu lassen. Sie hoffen nur, dass sich viele Leute an den Testungen beteiligen und dadurch das Virus schneller erkannt wird und weniger Ansteckungen erfolgen.

Mehr als zufrieden war auch Heinz Hardenack. „Das hier ist bequem zu erreichen und es sind ausreichend Parkplätze vorhanden“, erzählt er. Der Werler war mit seiner Frau über Ostern bei der Tochter in Koblenz und beide hatte nach dem negativen Test ein sicheres Gefühl für den Besuch. „Obwohl es hier voll war, ging es schnell; das ist eine tolle Aktion der Schützen“, fand er lobende Worte für den Einsatz der Bruderschaft.

Für Heinz Luig ist es eine Selbstverständlichkeit, sich regelmäßig testen zu lassen. „Ich bin sogar für eine Test- und Impfpflicht, damit das Virus schneller eingedämmt wird“, sagt er. Georg Melcher meint, dass es schwierig ist, die zahlreichen Virusinfizierten zu finden. „Die Leute, die sich nicht an die Regeln halten, gehen nicht zum Test. Es kommen nur Personen, die sich ziemlich sicher sind, das sie negativ sind“, denkt er. Ein wenig Sicherheit für alle wollten auch Änne und Wolfgang Baum. „Unsere Kinder kommen aus Köln und die lassen sich auch testen, da haben wir unsere wohnliche Nähe zur Schützenscheune ausgenutzt“, sagt er.

Öffnungszeiten

Das Testzentrum der Schützen ist von montags bis freitags von 16.30 bis 20 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

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