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„The Voice of Germany“: Werler überrascht die Jury um Sarah Connor und Mark Forster

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Von: Thomas Nitsche

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Der Werler Sascha Salvati hatte vor 13 Jahren die sechste Staffel von „Popstars“ gewonnen. Aus der Castingshow ging die Band „Room2012“ hervor. Jetzt kehrte Sascha Salvati bei „The Voice of Germany“ auf den Bildschirm zurück.

Werl - Sascha Salvati aus Werl versuchte sein Glück in der Castingshow „The Voice of Germany“, die abwechselnd auf ProSieben und in Sat.1 gezeigt wird.

Mit dem Song „Lieb mich dann“ von Helene Fischer präsentierte sich der 36-Jährige den Juroren Sarah Connor, Johannes Oerding, Nico Santos und Mark Forster. Doch der Werler hatte Pech und keiner drückte den Buzzer. Während des Auftritts des Werlers meinte Mark Forster: „Das ist gut, aber zu viel“. Nachdem sich die Jury nach dem Auftritt umgedreht hatte, erkannte ihn Mark Forster. Auch Sarah Connor schien es die Sprache zu verschlagen. Sie fragte ihn, ob es sich gut anfühle, wieder vor Publikum aufzutreten. Der 36-Jährige antwortete, dass es sich besser angefühlt hätte, wenn sich ein Jurymitglied umgedreht und für ihn entschieden hätte.

Werler bei „The Voice of Germany“ (Sat.1/ProSieben): Das sagt Juror Nico Santos

Jurymitglied Nico Santos erklärte: „Ich wusste nicht, was deine Version ist und wo du hinwillst mit der Musik. Deshalb habe ich mich nicht umgedreht.“ Sascha Salvati erklärte, dass Corona den Musikern sehr zugesetzt habe und auch er eineinhalb Jahre lang nichts habe machen können. Mit dem Auftritt habe er sein Feuer für die Musik wiederentdeckt.

So ganz muss Sascha Salvati die Hoffnung bei „The Voice of Germany“ nicht aufgeben. Elif (eine deutschsprachige Musikerin und Songwriterin) holte den Werler auf die Comeback-Stage in ihr Team. Hier hat er eine zweite Chance, doch noch ins Halbfinale zu kommen. „Das war so schön“, kommentiert sie seinen Auftritt, „es wäre nicht fair, wenn das für dich hier schon zu Ende ist!“

Werler bei „The Voice of Germany“ (Sat.1/ProSieben): Erfolg vor 13 Jahren bei „Popstars“

Mit dem Sieg bei Popstars ist ihm vor 13 Jahre ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Die Band blieb nicht lange zusammen und löste sich schon nach wenigen Monaten wieder auf. Aber „Room2012“ war für den Werler eine intensive Zeit. Er hatte nie daran gedacht, dass dadurch so ein Hype entstehen würde. „Wir haben an Silvester am Brandenburger Tor gespielt, waren Vorband von Rihanna. Ich habe so viele coole Sachen da erlebt, das war total unrealistisch“, meinte er in der Castingshow am Donnerstagabend. „Popstars war für mich der große Step ins Musikbusiness. Nach der Trennung der Band ist alles, was wir uns aufgebaut hatten, wie ein Kartenhäuschen über uns zusammengebrochen.“

So funktionert „The Voice of Germany“

In den ersten Shows von „The Voice of Germany“ zählt nur die Stimme. Die Jury sitzt mit dem Rücken zur Bühne. Die Kandidaten treten auf und werden von der Jury nach ihrem Gesangstalent beurteilt. Ist einer der Coaches überzeugt, drückt er seinen Buzzer; der Stuhl dreht sich zu ihm um. Drehen sich mehrere Coaches um, kann der Sänger entscheiden, zu welchem Coach er gehen möchte.

Mit seiner Freundin Tialda van Slogteren, die ebenfalls in der Band war, zog er nach Dortmund. Er habe von der Musik leben können, doch plötzlich sei mit Corona alles weggebrochen. Durch das Virus habe er ein wenig die Liebe an der Musik verloren. Er dachte sich: „Wenn du die Liebe zur Musik retten willst, dann geh zu ‘Voice of Germany’. Und jetzt bin ich hier“, sagte er in die Kamera und ging auf die Bühne.

Die nächste Folge läuft am 31. Oktober um 11 Uhr in Sat.1.

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