Gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Mobbing

Petrischule ist „Schule ohne Rassismus“

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Werl - „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das hat sich die Petrigrundschule seit diesem Schuljahr auf die Fahne geschrieben. Die Schüler, Lehrer und ehrenamtlichen Helfer haben mit großer Mehrheit dafür gestimmt, sich in Zukunft gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Mobbing zu engagieren.

„Die Werte von Schule ohne Rassismus entsprechen genau den Werten unserer Schule“, erklärt Christina Eifler, die stellvertretende Schulleiterin. „Unser Schulspruch lautet: Gemeinsam lernen, leben, lachen.“

Damit die Schule das Zertifikat „Schule ohne Rassismus“ tragen darf, mussten die Verantwortlichen der Grundschule am Langenwiedenweg eine Selbstverpflichtung akzeptieren. Diese beinhaltet zum Beispiel: „Wir setzen uns ein, dass niemand mehr ausgegrenzt wird, weil er anders aussieht oder anders spricht.“ 

Außerdem sollen sich die Unterzeichner aktiv gegen Diskriminierung und Mobbing stellen, sollten sie es bemerken. Als drittes muss die Schule einmal im Jahr ein Projekt zum Thema Ausgrenzung durchführen. Dabei richten sich die Aktionen nicht nur gegen Diskriminierung gegen Minderheiten und Migranten. 

97 Prozent haben unterschrieben

Die Petrischüler haben sich verpflichtet, gegen sämtliches Stänkern, Pöbeln oder Mobben vorzugehen. Um zur „Schule ohne Rassismus“ zu werden, mussten 70 Prozent der Schüler, Lehrer, der Mitarbeiter und der ehrenamtlichen Helfer die Erklärung unterschreiben. 97 Prozent haben das an der Petrigrundschule getan. Dazu brauchte die Schule einen prominenten Paten, der für sie bürgen kann. 

Christina Eifler ist stolz, dass sie dafür Othmar Haupt, besser bekannt als Zauberer „Otti“, gewinnen konnte. Dieser sei der Schule schließlich eng verbunden und sei schon häufig dort aufgetreten, so Eifler. „Es ist immer eine schöne Sache, wenn er da ist.“ 

Ernennung am 22. September

Offiziell findet die Ernennung zur Schule ohne Rassismus am Freitag, 22. September während eines großen Schulfests statt. „Das wird unser Fest des Kennenlernens“, erklärt Christina Eifler. 

Die Schüler der Petrigrundschule haben Wurzeln in vielen verschiedenen Ländern. Zu diesem Fest bereiten die Eltern Speisen aus ihrer Heimat vor und die Kinder malen Flaggen. Doch die „Schule ohne Rassismus“ ist nicht das einzige neue Programm, an dem die Petrigrundschule ab diesem Schuljahr teilnimmt. Lesen Sie mehr auf der 3. Lokalseite.

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