Nach Überfall: Rückkehr der Geldautomaten in Werl ungewiss

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Die beiden Geldautomaten an der Unnaer Straße sind eineinhalb Monate nach dem sie von unbekannten Tätern geknackt wurden, immer noch außer Betrieb. Ob die Sparkasse Soest-Werl an dem Standort festhält, ist ungewiss. Auch die polizeilichen Ermittlungen laufen noch.

Werl - Nach dem zweiten Fall in relativ kurzer Zeit sei allein aus versicherungstechnischen Gründen klar, dass die Sparkasse den Standort in der bisherigen Form nicht fortführen kann, sagte Pressesprecher Thomas Schnabel auf Anfrage.

Deswegen werde gerade geprüft, welche sicherheitstechnischen Vorkehrungen notwendig sind, um dort wieder Geldautomaten zu betreiben. Zur Summe des gestohlenen Geldes macht die Sparkasse keine Angaben.

Mehr als 100.000 Euro Schaden

Aber allein der Sachschaden an Geräten, Technik und Leitungen habe sich beim jüngsten Fall auf mehr als 100.000 Euro summiert, so Schnabel. Die Neuanschaffung der Geräte und insbesondere die Ausstattung des Raumes mit der notwendigen Sicherheitstechnik werde ein Mehrfaches kosten. Da müsse man sich fragen, ob das noch darstellbar ist, sagt Schnabel.

Grundsätzlich sei der Wille, am Standort festzuhalten, da. „Deshalb haben wir den Automat nach dem ersten Überfall (im April, d. Red.) ja auch wieder aufgestellt.“ Die Sparkasse ist nicht mehr Eigentümer der ehemaligen Filiale, sondern hat den Automatenstandort nur gemietet. Die Täter hatten im September auch Teile des Pammukkale-Grillhauses verwüstet, das sich in der ehemaligen Filiale befindet.

Die polizeilichen Ermittlungen laufen noch: „Noch ist kein Beschuldigter gefunden“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Thomas Poggel auf Anfrage.

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