100 MBit/s in Sicht

Glasfaser-Ausbau schreitet schnell voran

Schon weit gediehen sind die Arbeiten für das schnelle Internet in Budberg.
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Schon weit gediehen sind die Arbeiten für das schnelle Internet in Budberg.

Vor zweieinhalb Wochen starteten die Arbeiten für den Glasfaserausbau in Budberg. Und offenbar geht es zügig voran.

Werl-Budberg - „Es ist bislang richtig gut gelaufen. Wir liegen sogar vor dem Zeitplan“, sagt Patrick Nettels, Geschäftsführer des Internetversorgers Muenet. Ursprünglich waren für den Tiefbau vier Wochen eingeplant: „Nun sind wir bis auf ein paar Restarbeiten fertig.“ Mit bis zu 50 Mitarbeitern war die Firma Flex-Infra Team aus Moers im Einsatz.

Am Dienstag wurde laut Nettels der zentrale Verteiler (Point of Presence) im Dorf aufgestellt – ein schlichtes graues Multifunktionsgehäuse. Auch das Einblasen der Glasfasern habe bereits begonnen und soll diese Woche noch abgeschlossen werden. Die Asphaltarbeiten könnten witterungsbedingt aber erst im Frühjahr durchgeführt werden.

150 Kunden haben Vertrag abgeschlossen

Insgesamt haben laut Muenet knapp 150 Kunden den Vertrag für den schnellen Glasfaser-Anschluss gebucht. Einige hätten sich auch noch nach Start der Arbeiten gemeldet. „Ein Kunde hat sich gemeldet, als der Bagger schon beim Nachbarn stand“, so Nettels.

Ortsvorsteher Klemens Becker lobt den Ausbau ebenfalls: „Ich habe den Eindruck, dass bis jetzt super gearbeitet wurde.“ Sicher gebe es noch kleinere Stellen, an denen nachgebessert werden müsse. Der Kommunalbetrieb schaue täglich nach dem Rechten und zum Schluss erfolge ja auch noch eine Abnahme durch die Stadt.

Straße verschmutzt und Kabel beschädigt

Eine Beschwerde wegen einer zu stark verdreckten Straße und einem gekappten Telefonkabel habe es gegeben, berichtet Becker. Außerdem wurde bei Arbeiten mit einer Erdrakete ein Stromkabel beschädigt. Anwohner des Ölkamps standen deshalb vorübergehend ohne Strom da. Doch die Probleme seien in diesen Fällen nach kurzer Zeit behoben worden.

Nettels räumt ein: So etwas komme bei Bauarbeiten vor. Der Einsatz der Erdrakete, mit der Rohre unterirdisch verlegt werden können, ist aus seiner Sicht aber ohne Alternative. „Andernfalls hätten wir die Straße über die gesamte Länge aufbrechen müssen.“

Schnelles Netz soll bis Ende März funktionieren

Nettels geht davon aus, dass alle Kunden spätestens bis Ende März das schnelle Internet nutzen können. Allerdings liege das nicht allein in der Hand von Muenet. Denn für die Zuleitung seien die Stadtwerke und ein Netzbetreiber verantwortlich. „Hier soll der Tiefbau aber auch bald starten.“

Auch Ortsvorsteher Becker wünscht sich, dass die weiteren Anschluss- und Freischaltungsarbeiten genauso schnell verlaufen wie der bisherige Tiefbau. Ist alles fertig, stehen den Budbergern statt 16 MBit/s künftig 100 MBit/s in Down- und Upload zur Verfügung.

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