Umstellung ist abgeschlossen

Müllabfuhr: Streitpunkt Sammelplätze für Tonnen

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Die monatelange Umstellung der Sammelbezirke in Werl ist abgeschlossen. Das sagt der KBW-Chef Franz Josef Büker darüber.

Werl - Die letzte Hürde hatte die Höhe eines Bordsteins. Der wird nun abgesenkt – und dann ist auch der letzte Streitpunkt in Sachen Tonnen-Sammelplätzen (fast) dem Erdboden gleichgemacht. Am Eck Gartenstraße/Hochstraße in Büderich habe man nun mit der Absenkung des Bordsteins auch einen Kompromiss gefunden, sagt der Chef des Kommunalbetriebs Werl, Franz Josef Büker.

Damit gelte die monatelange Umstellung der Sammelbezirke samt Einrichtung von rund 50 Sammelplätzen für Mülltonnen, die die Bürger nutzen sollen, als abgeschlossen. Die betroffenen Bürger ziehen nun die Müllgefäße zum Sammelplatz, da die Müllfahrzeuge nicht mehr rückwärts in Straßen fahren sollen. Die Umstellung sei „wider Erwarten sehr gut“ gelaufen, sagt Büker.

Beschwerden und Konflikte

Zwar habe es „natürlich“ Beschwerden von Bürgern gegeben, auch Konflikte. Aber all das habe man lösen können. Zum Teil habe man mit Fahrbahnmarkierungen die Wege von Müllfahrzeugen ändern können, zum Teil durch Einbeziehung von Grünflächen in Verkehrswege, zum Teil durch Pflasterungen, Bau von Wendehammer oder Verbreiterung von Wirtschaftswegen. Denn das sei vorrangiges Ziel gewesen: Wo Müllfahrzeuge bislang rückwärts fuhren, sollen sie das, wann immer möglich, künftig vorwärts tun. Wo das nicht geht, richtete die Stadt die Sammelstellen für Tonnen ein.

Weitere Arbeiten gab es an Orten, an denen nicht ausreichend Platz für die Müllgefäße war. Zum Teil habe man auch Parkplätze umgewandelt, sagt Büker. Nur in wenigen Fällen müsse ein Müllwagen nun noch rückwärts setzen, zum Beispiel in Wendehämmern. Grundsätzlich habe man die Vorgaben des Arbeitsschutzes und der Sicherheit jetzt erfüllt.

Lerneffekt bei den Bürgern

Sicher müsse man nun auch auf den „Lerneffekt“ der Bürger setzen. Übernahmen ganz zu Beginn der Umstellung manches Mal noch die Müllwerker den Job, die Tonnen zum Sammelplatz zu ziehen, so müssen das die Bürger nun selber machen oder aber organisieren. Dabei handelt es sich um Strecken, die manchmal nur wenige Meter, maximal aber 150 Meter lang sind, sagt Franz Josef Büker.

Der KBW-Chef verweist auf Gespräche und Kontakte mit den Bürgern, zum Teil auch vor Ort um die Änderungen zu erläutern. Nur noch in Einzelfällen klappen Abläufe mal nicht. Was noch gelöst werden muss, ist die Abholung von 1100-Liter-Großtonnen, die nicht einfach zur Straße gezogen werden können. Als Beispiel nennt Büker die Sälzer-Sekundarschule. „Damit werden wir uns befassen müssen“, kündigt er an.

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