Zahl steigt weiter an

Mehr Arbeitslose in Werl im Juli

Arbeitsmarktzahlen
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Die Zahl der Arbeitslosen in Werl steigt weiter an.

Die Zahl der Arbeitslosen in der Wallfahrtsstadt Werl ist von Juni auf Juli leicht gestiegen.

Werl - Im Juni waren noch 1305 Menschen ohne Job, im Juli sind es 1309. Vergleicht man diese Zahlen jedoch mit dem Monat des Vorjahres, so erkennt man eine deutliche Erhöhung: Im Juli 2019 waren noch 279 Menschen weniger ohne Job in Werl (1030).

Im Jahresdurchschnitt 2019 waren 1055 Personen arbeitslos, im gleitenden Durchschnitt dieses Jahres liegt die Zahl bei 1156.

Geschäftsstellenbezirk Werl, Wickede, Ense

Die Arbeitslosigkeit im Geschäftsstellenbezirk Werl – dazu zählen Werl, Wickede und Ense – ist von Juni auf Juli um 28 auf 1969 Personen gestiegen. Das waren 455 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 6,4 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,9 Prozent.

Dabei meldeten sich 297 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 103 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 260 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-100). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2452 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 166 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 2092 Abmeldungen von Arbeitslosen (-476).

Arbeitslose im Kreis Soest

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest steigt die Arbeitslosigkeit im Juli um 412 Personen oder 2,3 Prozent. Aktuell sind 18 225 Männer und Frauen arbeitslos. Es liegen erste Hochrechnungen der tatsächlich realisierten Kurzarbeit der Betriebe für den Monat März vor. Im März ist bei 2268 Betrieben und 17 865 Personen Kurzarbeit realisiert worden.

In der Finanzkrise im März 2009 wurde bei etwa genauso vielen Personen (16 205), aber bei wesentlich weniger Betrieben (375) Kurzarbeit realisiert. „Das ist eine enorm hohe Anzahl betroffener Personen und Betriebe, die fast an der Zahl zuvor gestellter Anzeigen liegt. Diese Entwicklung unterstreicht nochmal die Tatsache, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie durchweg alle Branchen getroffen hat“, erklärt Tanja Schubert von der Agentur für Arbeit. Dennoch positiv sieht Schubert die hohe Zahl an Unternehmen, die in Kurzarbeit gegangen sind, sonst wären wohl noch mehr Menschen im Kreis ohne Job.

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