Prozess in Werl

Werler fälscht Autokennzeichen - und erscheint nicht vor Gericht

+

Da legt ein Anzuklagender Einspruch gegen einen Strafbefehl ein – und erscheint dennoch nicht zu dem anberaumten Gerichtstermin.

Werl - Auch nach 15-minütiger Wartezeit war von dem Angeklagten weit und breit nichts zu sehen. Aber seine Ehefrau war brav erschienen.

Auf die Frage der Richterin, wo ihr Mann sei, vermochte sie nur mit der Schulter zu zucken. Konsequenterweise entschied die Richterin, den Einspruch gegen den Strafbefehl wegen Autokennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu verwerfen.

Der 31-jährige Mann aus Werl hatte Autokennzeichen gefälscht und sie an seinen Wagen geschraubt. Die Kennzeichen werden eingezogen. Der gegen den Mann erlassene Strafbefehl von 30 Tagessätzen zu 50 Euro lebt damit wieder auf und ist rechtskräftig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare