So sollten Sie sich verhalten

Mann täuscht Unfall vor: Polizei warnt vor möglicher Betrugsmasche

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Symbolfoto

Werl - Die Polizei warnt vor einer möglichen neuen Betrugsmasche. In Werl wurde eine Frau mit der Behauptung konfrontiert, sie hätte einen Mann angefahren. Doch plötzlich konnte der angeblich Verletzte wieder ganz normal laufen.

An der Einmündung der Paul-Gerhardt-Straße auf die Hedwig-Dransfeld-Straße musste eine 60-jährige Frau aus Werl ihren Wagen aufgrund der Verkehrslage stoppen. 

"Ein Mann machte auf sich aufmerksam und behauptete, sie hätte rückwärts gesetzt und ihn dabei angefahren", erklärte die Polizei. Um seine Behauptung zu untermauern, humpelte der Fremde. 

Doch er machte der Frau ein Angebot: Mit einer Zahlung von 20 Euro Schmerzensgeld sei die Sache aus der Welt. Doch die ganze Geschichte stank der vermeintlichen Unfallfahrerin: Als sie ihr Handy zückte, um ihren Mann anzurufen, waren die angeblichen Schmerzen des Mannes plötzlich verflogen und er lief davon.

Das rät die Polizei

"Bei einem Unfall mit Personenschaden sollte man unbedingt die Polizei hinzuziehen", mahnt die Polizei. Bisher sei diese Art des offenbar versuchten Betruges nur einmal bei der Polizei gemeldet worden. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass der Täter nach seiner "Wunderheilung" die Masche erneut probieren könnte.

Ein anderer Fall ereignete sich in Wickede: Dort gab es tatsächlich einen Unfall. Jedoch flüchtete die Fahrerin. Die Polizei hat eine Botschaft an sie.

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