Geldstrafe für Werlerin

Liebespaar als Diebespaar vor Gericht

Ein Paar aus Werl stand jetzt wegen Diebstahls im Supermarkt vor Gericht.
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Ein Paar aus Werl stand jetzt wegen Diebstahls im Supermarkt vor Gericht. (Symbolbild)

Ein Pärchen war jetzt angeklagt, weil es in einem Werler Supermarkt Tabak und Lebensmittel im Wert von 109,11 Euro geklaut haben soll. 

Werl - Gemeinsam sind die Angeklagten am 18. Juni dieses Jahres in das Geschäft gegangen. Wie der 32-jährige Angeklagte aussagte, habe er sich fünf Dosen Tabak im Wert von 56 Euro in den Einkaufswagen gelegt. „Als ich mit dem Tabak zu meiner Freundin gekommen bin, gab es deswegen einen Streit und ich habe den Tabak irgendwo in ein anders Regal gepackt“, erzählt er.

Wie die 29-jährige Angeklagte berichtete, sei sie dann dahin gegangen und habe den Tabak in ihre Tasche gesteckt. „Davon hat mein Freund nichts gewusst“, gab sie an. Diese Aktion ist einem Mitarbeiter des Supermarktes aufgefallen. „Es war ungewöhnlich, dass der Kunde mit dem Tabak in der Hauswarenabteilung war. Auf einmal kam er mit leeren Wagen wieder raus“, sagte er als Zeuge aus.

Freundin nimmt ihren Partner in Schutz

Nachdem das Pärchen den Kassenbereich passiert hatte, wurden sie vom Personal abgefangen. Im Büro kam dann noch weiteres Diebesgut zum Vorschein, berichtete der Supermarkt-Mitarbeiter. „Neben dem Tabak hatte die Angeklagte noch Lebensmittel im Wert von 53,11 Euro versucht zu stehlen“, teilte der Zeuge mit. Die Angeklagte gab den Diebstahl im vollen Umfang zu. „Soweit stimmt alles“, sagte sie aus. „Mein Freund hat mit dem Diebstahl nichts zu tun“, fügte sie hinzu. Wie der 32-Jährige berichtete, habe er erst im Büro des Supermarkts mitbekommen, was da passiert ist. Gegen den Angeklagten wurde das Verfahren eingestellt.

Seine Freundin ist bereits zweimal wegen Diebstahls verurteilt worden. Besonders schwerwiegend bewerteten die Verantwortlichen, dass die Verurteilung der letzten Straftat erst zwei Wochen vor dem erneuten Rückfall war. Weil sie schon einschlägig in Erscheinung getreten ist, wurde sie zu 900 Euro Geldstrafe verurteilt.

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