Förderung für zwei Projekte 

Gelder für den Kurpark und für den Zirkus

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Der Kurpark-Eingangsbereich soll neu gestaltet werden.

Werl pustet bei seiner „grünen Lunge“ tief durch – und bringt frischen Wind in den Eingangsbereich des Kurparks. Zugleich holt die Stadt tief Luft: Die Finanzierung der Maßnahme ist gesichert. Sie wird mit „Leader“-Mitteln unterstützt. So wie auch der Kinder- und Jugendzirkus.

Werl – Und zwar wird die Neugestaltung des Kurparks mit 250 000 Euro unterstützt, die höchstmögliche Fördersumme. Das beschloss die lokale Aktionsgruppe des Leader-Programms, zu der Mitstreiter der fünf beteiligten Kommunen Werl, Wickede, Ense, Welver und Fröndenberg gehören. 

Insgesamt, so der Leitende Verwaltungsdirektor Ulrich Canisius, werde das Baumaßnahmen-Paket für den Kurpark 392 000 Euro kosten. Dazu gehört die optische Aufwertung des Eingangs samt neuer Wege – eine Art Platzcharakter soll entstehen, sagt Canisius. Bislang sei der Eingang im Eck Bahnhofstraße/Hammer Straße zu versteckt, wenig einladend zudem. „Wir wollen aber die Menschen in den Kurpark führen“, sagt Canisius. 

Auch eine Art Bühne für Theaterstücke oder Konzerte soll im Park-Inneren gebaut werden. Die soll in dem Bereich entstehen, wo früher der Tarzanschwinger war. Einem kleinen Amphitheater soll die Bühne ähneln, mit einem Sonnensegel überspannbar. Dafür müssen aber auch Leitungen, zum Beispiel für Strom, verlegt werden. Außerdem sollen Infotafeln her. 

Bislang gibt es nur Entwürfe, nun soll konkret geplant werden. Machen soll das ein externer Fachplaner. Man warte nun noch auf den offiziellen Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung, sagt Canisius. Realistisch sei ein Baubeginn Anfang des kommenden Jahres.

Statt der üblichen akrobatischen Übungen macht der Kinder- und Jugendzirkus San Pedro Piccolino in diesen Tagen Freudensprünge. Denn die Gruppe erhält ebenfalls aus dem Leader-Topf eine Förderung, die dringende Maßnahmen an der Zirkushalle an der Belgischen Straße ermöglicht. Ein Lagerraum muss her, im Eingangsbereich stehen Maßnahmen an, auch Brandschutzauflagen haben die Artisten zu erfüllen. Mit 72 500 Euro werden sie aus dem Leader-Topf unterstützt. Insgesamt müssen die Piccolinis für die Baumaßnahmen 111 678 Euro aufbringen. 

„Zwei schöne Maßnahmen für Werl“ werden also unterstützt, sagt Ulrich Canisius. Eine dritte hat die Stadt als nächstes Projekt bereits auf der Liste: Auch die neue Skater-Anlage im Sportpark soll mithilfe von Leader-Fördermitteln auf den Weg gebracht werden, kündigt der Leitende Verwaltungsdirektor an. 

Bereits in der Umsetzung ist der „Raum für Generationen“ in Hilbeck, außerdem wird das Brunnenprojekt „Stadtquellen“ auf dem Marktplatz mit Geldern aus Leader mitfinanziert.

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