Erneuerung in Eigenregie

Kurparkbrücke: Werler will sich engagieren und sucht Mitstreiter

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Die Kurparkbrücke könnte bald ein Bürgerprojekt werden. Eine Umsetzungsidee gibt es schon.

Werl – Die Erneuerung der Kurpark-Brücke könnte ein Bürgerprojekt werden, erklärte Bürgermeister Michael Grossmann in der vergangenen Woche. Interessierte Bürger gibt es bereits, einer davon ist Eugen Höhn. Er hat eine Idee, wie die Bürger bei der Erneuerung der Brücke helfen können. Dafür sucht er nun Mitstreiter.

Er hatte die Berichterstattung und Diskussionen über die Kurpark-Brücke aufmerksam verfolgt und beschlossen, selbst die Initiative zu ergreifen und die Brücke zu erneuern. „Ich habe mir gedacht, dass dies doch eine treffliche Gelegenheit wäre, diese Brücke in weitestgehender Eigeninitiative neu zu erstellen. Wir haben doch zweifellos Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt, die sich dafür engagieren würden“, erklärt er im Anzeiger-Gespräch.

Seine Idee: Die Stadt übernimmt die Materialkosten und die Kosten für neue Fundamente. Der Rest erfolgt durch freiwillige Fachleute und Helfer. „Jeder von uns hat doch sein persönliches Netzwerk und kann Freunde, Nachbarn oder Bekannte motivieren, hier zu gegebener Zeit aktiv mitzuwirken. So mancher Landwirt oder Unternehmer hat die Gerätschaften wie Transportfahrzeuge oder Sägeeinrichtungen, um schnell und unbürokratisch zum Erfolg zu kommen“, erklärt er. Ebenso könnten die städtischen Gewerke und auch die Feuerwehr mitwirken. Gemeinsam könne man so die Brücke erneuern, ohne dafür den angedrohten sechsstelligen Betrag zahlen zu müssen.

Fachleute und Kümmerer gesucht

Mit der Verwaltung habe er bereits über seine Idee gesprochen. „Dort steht man unserem Vorhaben sehr positiv gegenüber. Einzelheiten müssten sicherlich unmittelbar besprochen werden.“ Für die Umsetzung sucht Höhn noch Unterstützer. „Es wäre sicherlich gut, wenn wir Fachleute im Team dabei hätten wie Handwerker oder Lieferfirmen“, sagt er. Gesucht würden aber in aller erster Linie „Kümmerer“, also Leute, die ein Teilthema/Gewerk in die Hand nehmen. „Leute, die trotz eventuell auftretender Hindernisse nicht aufgeben, bis alles erledigt ist“, so Höhn.

Wichtig ist ihm: „Wir machen das nicht für eine Person oder Partei, sondern für unsere Einwohner, unsere Stadt und unsere Besucher.“

Kontakt

Interessiert können sich bei Eugen Höhn unter der Mail kurparkbruecke-werl@gmx.de melden oder am kommenden Dienstag, 21. Mai, um 18 Uhr zur Kurparkbrücke kommen.

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