Quarantäne für zwei Gruppen

Kreis meldet zwei Corona-Fälle in Werler Kindergärten

Einige Gummistiefel bleiben in diesen Tagen in den Werler Kitas ungenutzt. Für zwei Gruppen ordnete der Kreis Quarantäne an.
+
Einige Gummistiefel bleiben in diesen Tagen in den Werler Kitas ungenutzt. Für zwei Gruppen ordnete der Kreis Quarantäne an.

Der Kreis Soest meldete am Dienstag je einen Corona-Fall in zwei Werler Kindertageseinrichtungen.

Werl - Betroffen sind der Kindergarten St. Walburga und der Evangelische Martini-Kindergarten.

Heike Gruchot, Leiterin des Walburga-Kindergartens, bestätigte den positiven Corona-Befund bei einem Kind auf Anfrage unserer Redaktion. Bekannt geworden sei der Fall am 31. März. Für die betroffene Gruppe samt Erzieherinnen wurde vom Kreis eine Quarantäne veranlasst. Diese ende bereits am 8. April, da das Kind davor schon längere Zeit nicht mehr in der Einrichtung war, erläuterte Gruchot.

Eine Abstrichaktion habe es nicht gegeben. Wer aber am Donnerstag wieder zur Kita kommt, muss einen negativen Corona-Test vorweisen können. Von weiteren positiven Testergebnissen sei ihr bislang nichts bekannt, sagte Gruchot am Mittwochnachmittag. Die Eltern seien per Elternbrief über die Situation informiert worden: „Insgesamt ist alles sehr ruhig abgelaufen.“

Der zweite positive Fall wurde im Evangelischen Martini-Kindergarten in Werl gemeldet, wie Leiterin Isolde Gerstemeyer bestätigte. Am 31. März sei bekannt geworden, dass die Mutter eines Kindergartenkinds positiv auf Corona getestet worden war. Darüber habe sie die Eltern der betroffenen Gruppe sofort informiert. Die 15 Kinder der Gruppe seien deshalb schon am Donnerstag nicht mehr in den Kindergarten gekommen.

Eltern sofort informiert

Am Karfreitag habe dann auch das positive Testergebnis des Kindes vorgelegen. Über diesen neuen Stand informierte Gerstemeyer die Eltern per Kindergarten-App. Der Kreis ordnete eine Quarantäne bis zum 14. April an. Diese gilt auch für die drei Erzieherinnen. Wie im Walburga-Kindergarten ist die Quarantäne auf eine Gruppe begrenzt, weil die Gruppen innerhalb der Einrichtungen zurzeit strikt getrennt werden.

Auch Gerstemeyer geht davon aus, dass alle Kinder vor der Rückkehr getestet werden müssen. Konkretes habe sie dazu aber noch nicht gehört. Insgesamt sei der Kindergarten zurzeit nur mäßig besucht, zum einen weil Ferien sind, zum anderen, weil Eltern anderer Gruppen ihre Kinder aufgrund der aktuellen Falls lieber zuhause lassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare