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Bagger durchtrennt Kabel in Werl: Bewohner ohne TV, Internet und Telefon

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Von: Thomas Nitsche

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Bei Baggerarbeiten für eine neue Feuerwehrzufahrt im Bereich Weberanger/Droste-Hülshoff-Straße ist am vergangenen Mittwoch ein Kabel durchtrennt worden. Seit dieser Zeit sind viele Bewohner des Bereichs ohne TV, Internet und Telefon.
Bei Baggerarbeiten für eine neue Feuerwehrzufahrt im Bereich Weberanger/Droste-Hülshoff-Straße ist am vergangenen Mittwoch ein Kabel durchtrennt worden. Seit dieser Zeit sind viele Bewohner des Bereichs ohne TV, Internet und Telefon. © Thomas Nitsche

Seit vergangenem Mittwoch sind mehrere Wohnungen im Bereich Weberanger/Droste-Hülshoff-Straße ohne Internet, TV oder auch Telefon. 

Werl - Bei Erdarbeiten für eine neue Feuerwehrzufahrt hat ein Bagger ein Kabel durchtrennt. Dies bestätigte eine zuständige Mitarbeiterin des Unternehmens Belvona aus Düsseldorf, die die Wohnungen verwaltet.

Bagger durchtrennt Kabel in Werl: „Es geht nicht von heute auf morgen“

Die Firma Vodafone war bereits vor Ort und hat sich den Schaden angesehen. Da es sich um ein altes Kabel handelt, konnten die Mitarbeiter den Schaden nicht reparieren. Belvona hofft, dass jetzt kurzfristig eine Firma beauftragt werden kann, die den Schaden beseitigt. „Es geht halt nicht von heute auf morgen“, teilt die Mitarbeiterin auf Anfrage mit. Die weiteren Arbeiten würden nicht von Belvona abhängen. Alle Mieter seien informiert worden.

Dies konnte ein Bewohner eines Hauses am Weberanger nicht bestätigen. Er meinte, dass am vergangenen Mittwoch gegen 11 Uhr auf einmal sein Internet weg war und der Router nur noch blinkte. Er habe den Router neu gestartet und alles ihm Mögliche versucht, aber nichts ging mehr. Sein Anbieter konnte zuerst bei Messungen keine Fehler feststellen. Erst später sei ihm mitgeteilt worden, dass ein Kabel bei Erdarbeiten durchtrennt worden sei. „Mehr habe ich nicht davon erfahren“, so der Mieter.

Auch andere Mieter bestätigten den Ausfall. Einige Anwohner haben keinen TV-Empfang, aber einen langsamen Zugang zum Internet. Mieter hatten gehört, dass das gerissene Kabel nicht in Bauplänen eingezeichnet gewesen sei.

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