Vertrag unterzeichnet

Offiziell: Sekundarschule Werl und Wickede kooperieren

Unterschrieben den Vertrag: Werls Bürgermeister Michael Grossmann und Christian Wiese, Vertreter des Wickeder Bürgermeisters (vorne links). Hinten die Schulleiter Peter Zarnitz (Wickede) und Gabriele Fuhlrott (Werl).

Werl/Wickede - Bürgermeister Michael Grossmann sprach von einem „besonderen Ereignis“: Am Donnerstag unterzeichneten die Schulvertreter der Werler und der Wickeder Sekundarschule sowie Michael Grossmann und Christian Wiese, Vertreter des Wickeder Bürgermeisters, den Vertrag zur Kooperation der beiden Schulen.

„Damit tun wir nicht nur etwas Gutes, sondern auch etwas Neues“, so Grossmann. Peter Zarnitz, Schulleiter der Sekundarschule Wickede, sprach von einem großen Glück für beide Schulen. „Jetzt müssen nur noch die Eltern sagen, dass es für sie eine echte Alternative ist“, so Zarnitz. Werls Sekundarschulleiterin Gabriele Fuhlrott betonte: „Wir möchten die Klassen nicht auseinanderbrechen.“ Auch daher sei die Kooperation eine gute Sache.

Die Zusammenarbeit sieht vor, dass die Gemeinde Wickede als Träger sowie die Sekundarschule Wickede im Rahmen dieser Vereinbarung die Aufnahme von Schülern mit Wohnsitz in Werl bis zum Erreichen der eigenen Kapazitätsgrenze zusichern. Dies bedeutet: Alle Kinder aus Werl und Welver, die an der Werler Sekundarschule angemeldet werden, sollen dort auch ihre gesamte schulische Laufbahn verbringen.

Nachzügler, die durch Zuzüge oder Schulwechsel dazu kommen, müssen unter Umständen nach Wickede fahren. Dies gilt dann, wenn in Werl die maximale Klassengröße von 25 Kindern in den einzelnen Jahrgangsstufen erreicht ist.

Wickede übernimmt die Fahrtkosten der Schüler

Die Gemeinde Wickede übernimmt die Fahrtkosten der Werler Schüler innerhalb des Öffentlichen Personennahverkehrs in voller Höhe. Sollte eine Beförderung von Schülern nur durch Spezialverkehr möglich sein, übernimmt die Gemeinde die Hälfte der entstehenden Kosten. Diese Vereinbarung wird zunächst auf drei Schuljahre (bis 2021) begrenzt.

Die Auswirkungen der Kooperation sollen noch vor dem Ende der Laufzeit durch die Schul- und Verwaltungsleitungen ausgewertet sowie den Räten präsentiert werden. Danach soll entschieden werden, ob eine Fortsetzung der Zusammenarbeit sinnvoll wäre.

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