Eigentümerin überglücklich

Kleine Katze völlig verängstigt im Baum - bis die Wehr sie rettete

Viele Stunden harrte das Kätzchen im Baum aus, bis ein Feuerwehrmann es mit beherztem Griff aus der misslichen Lage befreite.
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Viele Stunden harrte das Kätzchen im Baum aus, bis ein Feuerwehrmann es mit beherztem Griff aus der misslichen Lage befreite.

Das war Katzenjammer im wahrsten Sinne des Wortes: Ein völlig verängstigtes Tier musste im Bereich der Overbergschule viele Stunden im Baum ausharren, bis die Retter der Feuerwehr anrückten. Dann ging alles ganz schnell.

Werl - Die Eigentümerin hatte einen ihr bekannten Feuerwehrmann um Hilfe gebeten, nachdem das Tier den ganzen Tag über nicht heruntergekommen war. Der schaltete seine Kollegen ein. Die fuhren unmittelbar nach dem Gasalarm an der Hedwig-Dransfeld-Straße weiter und wurden zumindest an diesem Einsatzort fündig.

Im Baum hatte sich das Tier in einer Astgabel verkrochen. Da hatte es bereits seit Stunden ausgeharrt, weil es sich nach der Kletterpartie in den Baum nicht mehr herausgetraut hatte. Im Dunkeln gelang das erst Recht nicht mehr. Die Feuerwehr war mit der Drehleiter und Steckleitern angerückt. Die ist auch mit Licht ausgestattet, sodass die Kameraden der Löschzüge Stadtmitte die Katze schnell sichten. „Ein beherzter Griff“ des Mannes im Korb der Drehleiter - und das kleine Tier war aus seiner misslichen Lage befreit, schildert Werls Wehrleiter Karten Korte.

Mit der Drehleiter rückte die Feuerwehr Werl zur Wickeder Straße aus.

Was auf den eigenen vier Pfoten nicht gelang, war mit dem Korb der Drehleiter kein Problem: Sicher ging es für das Kätzchen wieder zu Boden. Unter nahm die laut Wehrleiter „überglückliche Besitzerin“ ihr Tier wieder in Empfang. Kosten kommen in diesem Fall für die Hilfeleistung nach dem unfreiwillig langen Ausflug in die Baumwipfel auf die Eigentümerin nicht zu. Tierrettungen kommen auf die Feuerwehr immer wieder mal zu. Zuletzt sei das aber eher selten der Fall gewesen.

Um 21 Uhr war die Feuerwehr im Bereich der Wickeder Straße vorgefahren, rund 30 Minuten später war der tierische Einsatz wieder beendet - und der Einsatz wortwörtlich für die katz gewesen.

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