Aus für "Kirche im Licht" in Büderich

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Am 18. Dezember erstrahlte die St.-Kunibert-Kirche Büderich zum letzten Mal im Licht.

Büderich – Vor gut vier Jahren erstrahlte die Büdericher St.-Kunibert-Kirche zum ersten Mal in einem besonderen Licht. Jeweils zur Fastenzeit und im Advent luden die Organisatoren Markus Ende und Anke Hansner seitdem zur Veranstaltung „Kirche im Licht“ ein.

Im stimmungsvoll illuminierten Kircheninnenraum „beleuchteten“ die Initiatoren gemeinsam mit den anwesenden Gläubigen in heimeliger Atmosphäre für eine halbe Stunde besondere Themen des kirchlichen Geschehens. Trotz des großen Anklangs fand diese beliebte Veranstaltung am 18. Dezember zum letzten Mal statt. Gab es dafür bestimmte Gründe, oder ist bereits eine neue Veranstaltungsreihe in Planung? Markus Ende dementiert beides.

„Einen konkreten Anlass für das Ende unsere die Reihe ‘Kirche im Licht’ hat es definitiv nicht gegeben“, sagt Gemeindereferent Markus Ende. „Wir wollen ohne Hintergedanken erstmal eine künstlerische Pause einlegen und vielleicht auch nach neuen Themen suchen.“ Dies sei aber bisher nur sehr wage. Etwas Neues sei derzeit nicht in Planung.

Im Übrigen sei er momentan auch beruflich sehr eingespannt, ergänzt Ende: „Ich absolviere zurzeit eine Ausbildung zum Gemeindeberater. Hierfür bin ich zum Teil von meiner Haupttätigkeit als Gemeindereferent freigestellt. Außerdem geht’s gerade los mit der Firmvorbereitung. Über eine Nachfolge der Reihe ‘Kirche im Licht’ habe ich mir daher bisher noch keine Gedanken gemacht.“

Die erste „Kirche im Licht“ Veranstaltung hatte zur Fastenzeit im Jahr 2015 mit etwa 90 Besuchern stattgefunden. Ende: „Begonnen haben wir mit einem Psalmenprojekt, in der illuminierten Kirche Texte vorgelesen und besinnliche Musik auf die Besucher einwirken lassen.“ Ein besonderes Erlebnis sei auch die ‘Zeit der Stille’ gewesen. „Für drei Minuten in völliger Ruhe - das war zunächst anstrengend, dann aber sehr wohltuend“, erinnert sich Ende. Zum bisherigen Höhepunkt der Reihe am 18. Dezember hatten sich dann noch einmal etwa 150 Besucher in der St.-Kunibert-Kirche eingefunden - Besucher, die sich bestimmt über ein Nachfolgeprojekt im Büdericher Gotteshaus freuen würden.

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