Kinder fasziniert von der Technik

Bei der Ferienspaß-Aktion des Ortsvereins der Funkamateure wurde es für die Kinder kniffelig.

Werl - Was steckt eigentlich hinter der Technik, die wir tagtäglich selbstverständlich nutzen? Dieser Fragen gingen nun 15 Kinder und Jugendliche nach. Und um das herauszufinden, tüftelten sie gemeinsam mit den Werler Funkamateuren.

Ganz im Zeichen von Funk und Technik stand die Ferienspaß-Aktion in der ehemaligen Overbergschule. Der Ortsverein der Funkamateure hatte Kinder und Jugendliche eingeladen, einen Nachmittag lang in ihrer Station zu verbringen und dabei zu basteln und sich selbst an der Technik zu probieren.

„Wichtig ist, dass wir nicht nur funken, sondern auch sonst sehr technikbegeistert sind“, sagte der Vereinsvorsitzende Harald Rode.

Und so griff die eine Gruppe zu Lötkolben und Lötzinn, um unter tatkräftiger Anleitung der Vereinsmitglieder selbst fahrende Mini-Autos (sogenannte „Robotcars“) zu bauen, während die anderen ihr Können auf einem selbst gebauten Parcours mit allerhand Geschicklichkeitsproben unter Beweis stellten. Später wurde dann getauscht.

Die Einteilung hatte nicht nur organisatorische Gründe: „Kinder können nicht nur bauen und basteln. Wer viel bastelt, der muss sich auch austoben können“, sagte Rode.

Die Ferienspaß-Aktion, die in diesem Jahr unter dem Motto „Kleiner Bausatz – großer Spaß. Abenteuer Elektronik für Kids“ stand, hat bei den Werler Hobbyfunkern mittlerweile Tradition. Sie fand bereits zum 13. Mal statt. 15 Jugendliche begrüßte der Club dieses Mal.

Der Kreis Soest unterstützte die Funkamateure bei ihrer Aktion mit einer Finanzspritze, damit sie extra für diesen Nachmittag zwei ferngesteuerte Autos anschaffen konnten.

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