JVA-Großküche lässt weiter auf sich warten

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Eine endgültige Lösung für eine Großküche in der JVA Werl ist noch nicht gefunden. So lange soll die alte Küche weiter betrieben werden.

Werl – Die Planungen köcheln vor sich hin – aber eine Entscheidung gibt es noch immer nicht: Die Großküche in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Werl lässt weiter auf sich warten.

„Das befindet sich noch immer in der Planungsphase“, sagt Verona Voigt, die Sprecherin der Justizvollzugsanstalt. Es sind zwei entscheidende Köche, die in den Töpfen mitrühren: Denn es gebe noch immer Gespräche zwischen dem landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW sowie dem Landes-Justizministerium.

Einige Möglichkeiten

Konkret sei aber noch nichts – es gebe mehrere Möglichkeiten der Umsetzung, die offenbar diskutiert werden. Die Hoffnung der in der Justizvollzugsanstalt auf eine „baldige Entscheidung“, noch im Oktober geäußert, hat sich demnach nicht erfüllt.

Hochgekocht war das Thema im Juni, als die damalige Anstaltsleiterin Maria Look darauf verwies, dass die alte Küche abgängig und zu klein, zudem die Absauganlage nicht reparabel sei. Schon da stand fest: Eine Erneuerung wird teuer. Vor allem aber stellte und stellt sich die Frage: Wohin mit der neuen Großküche?

Nicht viel Platz

Denn viel Platz gibt es auf dem eng bebauten Areal der Werler Justizvollzugsanstalt nicht. Fest steht nur: Die alte Küche soll so lange betrieben werden, bis die neue fertig ist. Eine Fremdverpflegung für über 1000 Insassen und rund 550 Beschäftigten wäre nur schwer zu organisieren.

In den 80er Jahren war ein Teil der Küche an die alte angebaut worden. Was damals als wirtschaftlich gute Lösung galt, wurde nach und nach zum Problem: Der Übergang ist mittlerweile brüchig und „nichts mehr zu retten“, so hieß es im Sommer. Eine neue Küche muss also her für die Verpflegung von Insassen und Bediensteten. Und das sei wegen der Schwierigkeiten der Umsetzung ein „Sorgenkind“.

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