Jürgen Isenhardt ist Vorsitzender: Beim Radsportverein geht es weiter

Werl. Bis kurz vor Versammlungsende sah es noch nach einem vereinseigenen „Achsenbruch“ aus. Wie aus dem Nichts aber verfügt der Radsportverein Werl-Wickede plötzlich über einen neuen Vorstand. Es geht also bergauf, was den Mitgliedern ja aus der Sattelperspektive bekannt ist. Der Stein, der Raimund Sudhoff da vom Herzen purzelte, er war im Saal im „Winkel“ deutlich zu vernehmen.

Mehr als verständlich, hatte da doch ein Vorsitzender, der 36 Jahre lang an der Spitze des RSV gestanden hatte, mehrfach betont, nicht mehr für die Vereinsspitze zu kandidieren. Ähnlich wie Kassierer Martin Becker. Im Verlauf der Sitzung zeichnete sich aufgrund fehlender Alternativen ein nahendes Vereinsende ab. Zunächst hatte sich niemand bereit erklärt, den Posten des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Als dann Jürgen Becker anbot, die Finanzen des Vereins zu verwalten, sprang ihm Jürgen Isenhardt zur Seite und bot an, für die nähere Zukunft für den Vorsitz zur Verfügung zu stehen. Zwei Jahre könnte er sich das vorstellen. In den eigenen Reihen zeichnet sich nämlich eine dauerhafte Lösung ab, die dann in jüngeren Händen liegen würde.

Über weitere Modelle wie eine Fusion oder eine Radsportgemeinschaft war lange diskutiert worden. Rasch waren diese vom Tisch.

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