Josef Schnettker hört auf

Nach 43 Jahren: Leiter der Werler Norbertschule geht in den Ruhestand

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Werl - Er ist der Mann, den viele oft aus Versehen „Norbert“ nennen. Weil er intensiv mit der Norbertschule verbunden ist, seit etlichen Jahren die Schule leitet. Nun aber muss sich Josef Schnettker von „seiner“ Schule verabschieden.

Nach über 43 Jahren im Schuldienst, davon 30 in der Schulleitung, geht er zum Monatsende in den Ruhestand. Das kündigt er in einem Schreiben an die Eltern an.

Dass ihm das nicht leicht fällt, verhehlt der Pädagoge nicht. Eine „erfüllende und arbeitsintensive Zeit“ liege hinter ihm. Und er könne sich, schreibt Schnettker, nur bei den Eltern und Kollegen, aber auch bei den Kindern bedanken. Gerade die Schüler seien „das Kostbarste einer jeden Schule“.

Er wird die herzliche Art der Kinder vermissen

Und es sei ihm stets wichtig gewesen, dass die Kinder gerne zur Schule kommen, sich „glücklich und frei und wohl fühlen“. Daher werde er die fröhliche, unbekümmerte, freundliche und herzliche Art der Kinder sehr vermissen. Der scheidende Rektor betont, dass es ihm immer um ein gutes Miteinander gegangen sei.

Josef Schnettker, scheidender Chef der Norbertschule

„Bei den zahlreichen Aufgaben und Anforderungen, die Schulen in der heutigen Zeit zu bewältigen haben, kam der Norbertschule immer ein sehr ausgeprägtes Wir-Gefühl, bestehend aus engagierten Eltern und Lehrern, die zusammen mit den Kindern eine starke Schulgemeinschaft bildeten, zugute“, sagt Schnettker.

"Meine schönste Zeit"

Sein Fazit am Ende des Briefes: „Die Zeit an der Norbertschule war beruflich meine schönste Zeit. Sie bleibt für immer in meinem Herzen.“

Abschiedsfeier:

Josef Schnettker geht nicht im Stillen: Am Freitag, 1. Februar, soll der scheidende Chef an der Schule verabschiedet werden. Dazu will die Schulgemeinde feiern; von 7.55 bis 10.30 Uhr wird der Tag im Zeichen des Abschieds stehen.

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