Schon zwei Sperrbezirke

Imkern macht die Faulbrut zu schaffen

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Mit der Faulbrut befassten sich die Imker auf ihrer außerordentlichen Versammlung in Westönnen.

Wsestönnen - In die Gaststätte Hagen lud am Freitag der Imkerverein Ense alle Imker ein, die im Kreisgebiet Bienen besitzen. Ein leidiges Thema ist die „Faulbrut“. Bereits zwei Sperrbezirke sind betroffen, dort ist die Faulbrut ausgebrochen.

Jetzt gilt es, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, damit nicht weitere Völker infiziert werden. Junge Bienen sterben dabei nach kurzer Zeit. Die Viruskrankheit ist über Jahrzehnte nachweisbar. Sporen in Nistkästen bleiben bis zu 40 Jahre präsent. 

Einen alten Bienenstock geschenkt zu bekommen, welcher diese Sporen trägt, wird selbst nach so langer Zeit erneut zum Ausbruch des Erregers führen. Befallene Völker sterben langsam aus und werden von anderen Bienen geräubert; diese holen mit erbeuteten Honigresten den Virus in den eigenen Stock. 

Eines sei direkt angemerkt, hieß es in der Versammlung: „Für uns Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich, da wir uns nicht infizieren können. Auch der Verzehr von Honig ist dadurch nicht eingeschränkt.“ 

Um der Faulbrut Herr zu werden, müssen nun die Bienensachverständigen die Bienenvölker untersuchen. Christoph Busemann und Barbara Klein sprachen bei der Zusammenkunft die Termine ab. Imker, die sich informieren oder einen Termin mit den Bienensachverständigen absprechen möchten, sollen unter den angegebenen Rufnummern Kontakt aufnehmen. 

Am 21. Oktober ist auf Hof Düsse in Bad Sassendorf-Oestinghausen von 9.30 bis 18 Uhr Honigmarkt.

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