In Werl

Hundewiese mit Friedhof? Das hält die Initiatorin davon

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Durch die Initiative von Dagmar Jäkel gelangte das Thema Hundewiese überhaupt erst auf die Tagesordnung. Die Idee der Grünen, auf der ins Auge gefassten Fläche zusätzlich einen Tierfriedhof einzurichten, findet Jäkel grundsätzlich gut.

„Das würde das ganze abrunden. Wenn mein Hund mal irgendwann stirbt, würde ich das Angebot auch nutzen.“

Ob sich beides auf der 5000 Quadratmeter großen Fläche an der Bahnlinie nordwestlich der Siedlung „Im Westenfeld“ verwirklichen lasse, könne sie nicht beurteilen.

Aber für eine Hundewiese sei die Fläche „super“ und ein Konflikt zwischen den Nutzern beider Einrichtungen sehe sie nicht.

Viele Besitzer verstorbener Tiere tröste es vielleicht auch, wenn nebenan Hunde spielen. Jäkel ist davon überzeugt, dass die Stadt von Angeboten wie einer Hundewiese und einem Tierfriedhof profitieren würde.

„Eine Stadt braucht Anziehungspunkte, nur dann kommen Menschen.“ Jäkel plädiert dafür, die Hundewiese möglichst einfach zu denken: „Wichtig sind ein Gelände, ein Zaun, ein Tütenspender und ein Mülleimer, der Rest wäre Luxus.“

Parkplätze hält sie nicht für notwendig. „Wir haben Hunde, wir gehen zu Fuß.“ Und am Wochenende könnten Besucher zum Beispiel den Parkplatz an der Sälzer-Sekundarschule nutzen. Die Stadtverwaltung prüft zurzeit die Kosten für den Erwerb und die Gestaltung der Fläche.

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