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Hubschrauber-Team kontrolliert Stromleitungen im Kreis Soest und Umgebung

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Von: Maximilian Grun

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Eine Hubschrauberbesatzung kontrolliert in Werl und Umgebung die Stromleitungen.
Eine Hubschrauberbesatzung kontrolliert in Werl und Umgebung die Stromleitungen. © Anne Schoplick

Höchstspannender Einsatz in der Luft: Ein Hubschrauber-Team kontrolliert bald Stromleitungen in Werl und Umgebung.

Werl - Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion überprüft jedes Jahr seine Höchstspannungsfreileitungen (220.000/380.000 Volt) vom Hubschrauber aus.

Für Werl ist das Fenster zwischen dem 19. und 23. Juli vorgesehen. „Wir können die Zeiten der Flüge in den einzelnen Städten und Gemeinden, die tagsüber stattfinden, nicht genauer ankündigen. Sie sind sehr stark vom Wetter abhängig und können sich daher verschieben“, heißt es vom Unternehmen.

Hubschrauber-Flug über Werl: Suche nach Schäden

Bei einer Fluggeschwindigkeit von 20 bis 25 Stundenkilometer kontrollieren die Amprion-Mitarbeiter die Freileitungen. Sie suchen nach Seilschäden, defekten Isolatoren oder Schäden am Mastgestänge. Sie achten auf Bäume, die zu nahe an Leitungen heranwachsen, auf Reifenstapel in Mastnähe oder Plastikplanen in den Leitungen.

Am Montag, 5. Juli, beginnen die Flüge und dauern bis voraussichtlich Anfang August. Kontrolliert werden insgesamt rund 4500 Freileitungsmasten und etwa 1250 Kilometer Freileitungen in einem Gebiet zwischen Meppen im Norden, Wuppertal im Süden, Bochum im Westen und Ostwestfalen im Osten.

Hubschrauber-Flug: Herausforderung für Piloten

Neben dem Piloten der Firma Rotorflug fliegen zwei Amprion-Mitarbeiter mit, die die eigentliche Kontrolle durchführen. Für Piloten ist die Leitungsbefliegung immer wieder eine Herausforderung, da sie zum Teil in niedriger Flughöhe sehr nahe an die Masten und Leitungen heranfliegen müssen.

Schon seit etwa 30 Jahren werden Freileitungen vom Hubschrauber aus kontrolliert - so auch in den vergangenen Jahren in Werl. „Es ist eine sinnvolle Ergänzung zur Revision durch Ablaufen der Leitungen und Absteigen der Maste. Ein großer Vorteil der Leitungsbefliegung ist, dass Amprion innerhalb weniger Wochen einen Überblick über das vollständige Höchstspannungsnetz erhält“, heißt es vom Unternehmen.

Die Höchstspannungsfreileitungen werden aber auch regelmäßig durch Amprion-Mitarbeiter abgelaufen und kontrolliert. Hierbei werden Schäden am Mastfuß erfasst. Hierzu zählen etwa verbogene Maststreben oder defekte Fundamente. 

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