1. Soester Anzeiger
  2. Lokales
  3. Werl

Auf Tour für die gute Sache

Erstellt:

Von: Anne Schoplick

Kommentare

Auch im zweiten Coronajahr ist Georg Winkler, Vorsitzender des Rietberger Vereins “Familien in Not”, mit 38 Tonnen Hilfsgütern in den Kosovo gestartet. Das Bild zeigt vor der Abfahrt (von links) Fahrer Carsten Neurath aus Werl, Felix Neurath, Fahrer Sefik Zaire und Georg Winkler als dritten Fahrer sowie die Rietberger Vorstandsmitglieder Doris Schröder, Uschi Bohnenkamp und Ludger Bakenfelder mit Sohn Leon.
Auch im zweiten Coronajahr ist Georg Winkler, Vorsitzender des Rietberger Vereins “Familien in Not”, mit 38 Tonnen Hilfsgütern in den Kosovo gestartet. Das Bild zeigt vor der Abfahrt (von links) Fahrer Carsten Neurath aus Werl, Felix Neurath, Fahrer Sefik Zaire und Georg Winkler als dritten Fahrer sowie die Rietberger Vorstandsmitglieder Doris Schröder, Uschi Bohnenkamp und Ludger Bakenfelder mit Sohn Leon. © Wienecke

Gute Vernetzung ist alles. Und der Kraftfahrer Georg Winkler vom gemeinnützigen Verein „Familien in Not“ mit Sitz in Rietberg ist gut darin, selbst Mitstreiter aus Werl für die gute Sache zu aktivieren.

Werl/Rietberg –Der Tradition folgend ist so auch im zweiten Corona-Jahr am zweiten Weihnachtstag ein Hilfstransport mit zwei Lkw und 38 Tonnen Hilfsgütern von Rietberg aus in den Kosovo gestartet. Mit Beteiligung der Werler Spedition Mimberg und dessen Mitarbeiter Carsten Neurath.

Ziel seit 1994 sind die bis in die Gegenwart notleidenden Menschen im krisengeschüttelten ehemaligen Jugoslawien, wie die örtlichen Zeitungen, das Westfalenblatt und Die Glocke, jetzt berichten. Die Organisation lag zunächst in den Händen einiger Kolpingsfamilien im Kreis Gütersloh, die erst Kroatien und seit 2003 auch den Kosovo zum Ziel hatten. Seit 1994 ist der gebürtige Rietberger Georg Winkler und zudem als unermüdlicher „Motor“ der Hilfstransporte engagiert. So gründete er mit seinen Mitstreitern 2012 den gemeinnützigen Verein „Familien in Not“ mit Sitz in Rietberg, dessen Vorsitzender Winkler ist.

Ein riesiges Problem gab es kurz vor Weihnachten für den engagierten Georg Winkler und sein Team zu lösen: Neben dem vereinseigenen Auflieger, der in den Monaten zuvor Winkler und seinen Mitstreitern als Schlafstätte nach der Flut im Ahrtal diente, fehlte ein zweiter Auflieger. Dank eines Sponsors kaufte der Verein „Familien in Not“ einen zweiten in Hamburg, wo Winkler bei seiner langwierigen Suche fündig geworden war.

Uneigennützig engagierten sich erneut Carsten Neurath aus Werl und Organisator Georg Winkler als Kraftfahrer. Als dritter Fahrer stellte sich wenige Tage vor der Abfahrt Sefik Zaire aus Peine zur Verfügung.

Georg Winkler spricht zudem allen Menschen – angefangen von den Mädchen und Jungen in gut 30 heimischen Schulen und Kitas, den beteiligten Firmen bis hin zu den Geld-Spendern – seinen Dank für die erneut große Unterstützung und ihre Spendenbereitschaft aus. ew/ak

Auch interessant

Kommentare