MGV Hilbeck: Jubiläumskonzert der Superlative

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MGV Hilbeck, Projektchor und Kathy Kelly sorgten für einen unterhaltsamen Abemd.

WERL - Das große Jubiläumskonzert des MGV Hilbeck in der Stadthalle war in mehrfacher Hinsicht ein Novum. Und familiär – um bei den musikalischen Wurzeln des Gast-Stars zu bleiben – ging es während der etwa zweieinhalbstündigen Show in der Stadthalle ebenfalls zu.

In gewisser Weise war es für beide eine Premiere: Während es der Männergesangverein Hilbeck 1863 eigentlich gewohnt ist, im bewährten Team aufzutreten, hat Kathy Kelly selten das Vergnügen, bei einem Konzert eine vielstimmige Verstärkung an die Seite gestellt zu bekommen. Wobei die bekannte Sängerin aus langjähriger Erfahrung weiß, wie es ist, innerhalb einer Gruppe aufzutreten.

Kathy Kelly war nah dran an den Besuchern im Saal. Zumindest hatte man nicht das Gefühl, dass die international bekannte Sängerin da oben über den Dingen schwebt.

Zunächst aber hatte der MGV das Sagen – oder besser: das Singen. Nicht etwa als „Vorband“, wie man bei einem derart bekannten Gast hätte annehmen können. Der Jubilar, der sich fast auf den Tag genau 150 Jahre zuvor gründette, war nicht nur Gastgeber, sondern auch Mittelpunkt des Abends.

„Niemand konnte damals ahnen, dass es den Chor heute noch gibt“, so Chorleiter Wilhelm Bersch. Am 13. Oktober 1863 hatten sich Hilbecker Sänger gegründet. Nach den ersten Liedern vom Gastgeber kam Kathy Kelly auf die Bühne. Mit dem Akkordeon und ihrem Pianisten nahm sie das Publikum mit auf eine Reise auf die „grüne Insel“. Schnell aber wechselte Kathy Kelley von den Klängen ihrer Heimat in den Süden Europas. Zwei Handgriffe, und sie wechselt mal eben von Akkordeon zur Gitarre. Da wird klar, aus welch talentierter Familie sie stammt. Ihr Können stellte sie auch mit Puccini-Arien mehrfach unter Beweis.

Später hatte dann der eigens für das Jubiläum gegründete Projektchor seinen großen Auftritt. Mit einem Gospel-Medley begeisterten die Frauen und Männer das Publikum. Zum Finale sangen die Mitglieder vom selbst ernannten „Youngster“ gemeinsam mit Kathy Kelly. Es war ein Abend der Superlativen. Ein Abend der Sangesfreude. Und ein Abend, der noch lange im Gedächtnis sowie im Ohr bleiben wird... - geb

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