Feuerwehr-Chef: "Mit etwas Pech brennt dann das ganze Haus ab"

Hausbesitzer flämmt Unkraut weg: Busch brennt lichterloh - Flammen schlagen unter Hausdach

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Der große Busch brannte lichterloh, die Flammen schlugen schon unter das Dach des Hauses. 

Werl - Der Tag der offenen Tür war gerade erst beendet, da begann für die Werler Feuerwehr am Sonntagabend wieder der Ernst des helfenden Lebens. An der Tentsbecke drohten Flammen eines brennenden Buschs auf ein Wohnhaus überzugreifen.

Um 18.38 Uhr gab es den Alarm, die Wehr - durch den Aktionstag noch fast komplett an der Feuerwache vertreten - rückte mit fünf Fahrzeugen sowie der Drehleiter und 30 Mann der Löschzüge Stadtmitte aus. 

Vor Ort brannte der große Busch lichterloh, die Flammen schlugen unter das Dach und beschädigten bereits des Gebäude. Die Wehr löschte das Feuer und entfernte später Dachziegel zur Kontrolle, ob es weitere Brandnester gibt. Auch die Wärmebildkamera kam zum Einsatz. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet. 

Der Hausbesitzer hatte vor dem Haus auf dem Gehweg mit einem Gasbrenner Unkraut weggeflämmt. Über trockenes Laub fing der Busch Feuer. "Das geht bei der Trockenheit rasend schnell", sagt Wehrleiter Karsten Korte. "Mit etwas Pech brennt dann das ganze Haus ab." 

Wie hoch der Schaden ist, ist noch unklar. Klar ist aber: Der schnelle Einsatz der Wehr nach den eigenen Löschversuchen des Bewohners verhinderte Schlimmeres.

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