Hausbesitzer verärgert

Konzept für ehemaliges Möbelhaus erneut verändert

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Überarbeitet haben Stadtplaner und der interessierte Investor ihr Konzept fürs ehemalige Möbelhaus Fredrich & Neuschäfer. Zwei denkmalgeschützte Gebäudeteile bleiben stehen, das Haus Steinerstraße 44 (rechts) wird nicht mehr benötigt. 

Werl - Die Überarbeitung der Konzeption für das Grundstück des ehemaligen Möbelhauses Fredrich & Neuschäfer im Knick von Steinerstraße und Kämperstraße bringt eine weitere gravierende Veränderung der bisherigen Planung mit sich.

Denn das Haus Steinerstraße 44, das ins Ursprungskonzept einbezogen werden sollte, spielt in der korrigierten Konzeption keine Rolle mehr. Das hat der interessierte Investor dem Besitzer des Gebäudes, Carl-Heinz Tillmann, mitgeteilt. 

Bestätigt hat diese Information im Anzeiger-Gespräch auch Wirtschaftsförderer Ulrich Canisius. Das Haus Steinerstraße 44 sollte im Ursprungsplan ein wesentlicher Bestandteil der neuen Eingangs-Situation werden. 

Da nun die beiden denkmalgeschützten Gebäude auf dem Grundstück erhalten werden sollen, verliert das Haus seine ihm zugedachte Bedeutung. Es dennoch einzubeziehen, wäre nach Darstellung des Investors wirtschaftlich nicht darstellbar, sagt Ulrich Canisius. 

Hausbesitzer Carl-Heinz Tillmann ärgert sich noch aus einem anderen Grund. Die Verwaltungsspitze hatte dem Anzeiger unlängst zwar mitgeteilt, dass die Denkmäler unangetastet bleiben sollen. Dass überraschend nun das Haus Steinerstraße 44 nicht mehr überplant werden soll, blieb in dem Gespräch unerwähnt. 

Der Anzeiger erinnerte folgerichtig in seiner Berichterstattung an die Überlegung, das Gebäude zu überplanen – was bei Mietern und Handwerkern allergrößte Verunsicherung auslöste. Er habe gleich an verschiedenen Fronten für Aufklärung sorgen müssen, nur weil die Stadt es nicht für erforderlich gehalten habe, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren, ärgert sich der Hausbesitzer.

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