24-Jähriger in Haft

Gewalt eskaliert in Werl: Angriffe mit Fäusten und Machete - vier Festnahmen!

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Werl - Der vergangene Woche zwei Mal unter Alkohol und Drogen randalierende 36-Jährige aus Werl ist am frühen Sonntagmorgen nicht nur wieder in Gewahrsam gelandet, sondern festgenommen worden - zusammen mit drei jüngeren Männern aus Werl (24/24/26), von denen einer in Haft landete.

Der 24-Jährige gilt als Haupttäter und wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Haft geschickt. Die weiteren drei Tatverdächtigen kamen wieder auf freien Fuß. 

Den Männern wird vorgeworfen, gemeinsam mehrfach auf Passanten eingeschlagen und bei ihren Übergriffen auch eine Machete eingesetzt zu haben. Ein Polizist erlitt bei der Festnahme eine Bisswunde.

Wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Soest am Montagmittag mitteilte, eskalierte die Gewalt ohne ersichtlichen Grund am frühen Sonntagmorgen gegen 3.10 Uhr in der Werler Stadtmitte - und zwar an der Engelhardtstraße.

"Ein mit vier Männern besetztes Auto stoppte neben einer Personengruppe. Die vier Männer stiegen aus dem Pkw aus und schlugen auf einige der Passanten ein. Dann stiegen die Täter zunächst wieder in das Auto und fuhren los." 

Hinter der nächsten Ecke stoppten sie laut Polizei erneut. Drei der bis dahin Unbekannten stiegen aus, um wieder auf Personen einzuprügeln. Dabei benutzte einer der Männer auch eine Machete, mit der er einen 28-jährigen Werler verletzte. 

Insgesamt wurden fünf Personen aus der Passanten-Gruppe verletzt. "Die Täter raubten einem der Beteiligten sein Handy. Anschließend flüchteten sie mit dem Auto", heißt es seitens der Polizei zu den Vorkommnissen aus der Wallfahrtsstadt. 

Die sofort alarmierte Polizei leitete eine Nahbereichsfahndung ein und konnte den Mercedes kurz darauf am Waltringer Weg stoppen.  

Die vier Insassen aus Werl - zwei 24-Jährige, ein 26-Jähriger und der polizeibekannte 36-Jährige - wurden festgenommen, wobei sich zumindest einer der Tatverdächtigen massiv wehrte und einem Polizeibeamten eine Bisswunde zufügte. 

Laut Polizei dauern die Ermittlungen noch an.

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