Veränderungen in zwei Restaurants

Bewegung in der Gastronomie in Werl: Aus Mühle wird Mulino, aus Pizzeria ein Fischrestaurant

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Die alte Windmühle an der Neheimer Straße wird bald den Namen "Ristorante il Mulino - Da Vita e Rosa" tragen. Sturm Sabine hat am Dach Spuren hinterlassen und viele Schindeln davongeweht.

Werl - In der Werler Gastronomie gerät einiges in Bewegung. In gleich zwei Restaurants wird es bald zu Veränderungen kommen. So bekommt "Wulfs alte Mühle" ab April einen neuen Pächter, und aus einer Pizzeria soll ein Fischrestaurant werden.

Nach fünf Jahren wird Dietmar Reuter das Restaurant "Wulfs alte Mühle" an der Neheimer Straße aufgeben. Das bestätigte der Gastwirt auf Anfrage. Er wolle sich künftig wieder auf sein Haupthaus, das Hotel Wulf an der Hauptstraße in Ense-Parsit, konzentrieren, sagte Reuter. Das Restaurant in der historischen Windmühle am südlichen Werler Ortseingang sei für ihn von vornherein ein Projekt für drei bis fünf Jahre gewesen. "Mein Ziel war es, dass die Mühle einen guten Namen genießt. Ich glaube, dass ist uns ganz gut gelungen. Es war eine schöne Zeit."

Noch bis Ende Februar soll der Betrieb im Restaurant ganz normal weitergehen. Einige Erfahrungen aus der Mühle und auch Teile der Speisekarte sollen künftig auch in die Arbeit im Hotel einfließen. Der bisherige Küchenchef habe  schon eine neue Stelle und die restlichen Mitarbeiter kämen im Hotel unter, so Reuter.

Mühle wird nicht lange leer stehen

Erfreut ist Reuter auch darüber, dass die Mühle nicht lange leer stehen wird. Anfang April will Vito Minafra dort das "Ristorante il Mulino - Da Vita e Rosa" eröffnen. "Wir werden italienische und deutsche Küche anbieten", sagt Minafra. Auch geheiratet werden kann weiter in der Mühle. Das habe er mit der Stadt bereits geklärt. Minafra sagt, er sei zufällig mit Reuter ins Gespräch gekommen und das Restaurant habe ihm sofort gut gefallen.

Minafras bisheriges Restaurant, die Pizzeria "Da Vito e Rosa" liegt nur drei Kilometer weiter östlich an der ehemaligen Bundesstraße 1 in Westönnen. Dass sich dort die Wege von ihm und seinem Verpächter nach acht Jahren trennen werden, hatte sich bereits im vergangenen Jahr angedeutet. Neben ihm werden auch seine Frau und sechs Aushilfen in die Mühle wechseln. Der Betrieb in Westönnen soll bis 22. März aufrecht erhalten werden.

Fisch-Restaurant nach Bönener Vorbild

Aus der Pizzeria in Westönnen soll ein Fischrestaurant werden.

Auch für dieses Restaurant gibt es bereits eine Nachfolge. Christiane Damm aus Wickede-Echthausen bestätigte Anzeiger-Informationen, nach denen sie mit ihrem Mann Volker im Sommer in Westönnen ein Fischrestaurant eröffnen will. Im neuen Restaurant wollen sie das gleiche Konzept umsetzen, wie in ihrem bestehenden Restaurant in Bönen. Auch der Name soll derselbe sein: "Das Fischlokal". Das neue Haus werde zusätzlich entstehen. Das Restaurant in Bönen soll auf jeden Fall weitergeführt werden.

Der Besitzer der alten Mühle, Konrad Fisahn, blickt derweil der Zusammenarbeit mit Minafra positiv entgegen. Mit Reuter und dessen Team sei er aber auch "sehr zufrieden" gewesen. "Wir haben die letzten fünf Jahre gut zusammengearbeitet."

Sturmschäden an der Mühle

Eine ganz andere Baustelle hat Sturm Sabine hinterlassen: "Auf der Seite zur Straßen hin wurde das halbe Dach abgedeckt", berichtet Fisahn. Um die hölzerne Unterkonstruktion vor Feuchtigkeit zu schützen, soll rasch Dachpappe aufgebracht werden. Später sollen dann Spezialisten anrücken, die neue Dachschindeln anbringen. Dafür müsse ein großes Gerüst aufgebaut werden.

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