Geld für erkrankten Jungen aus Werl-Hilbeck

"Für Oskar": ASV Hamm gewinnt nicht nur Zweitliga-Topspiel, sondern auch die Herzen vieler Zuschauer

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9270 Zuschauer sahen das Spiel in der Westfalenhalle.

Dortmund/Hamm/Hilbeck - Das Zweitliga-Handball-Spiel des ASV Hamm-Westfalen gegen den VfL Gummersbach, das am Montagabend live auf dem Free-TV-Sender von Sky zu sehen war, stand unter dem Motto „Volle Wucht für Oskar“.

Das erklärte der ASV-Geschäftsführer Franz Dressel live am Sky-Mikro. Dabei schilderte er die Situation der Familie aus Hilbeck vor tausenden Zuschauern. Ein Teil der Einnahmen fließe demnach an die Familie des an einem Gehirntumor erkrankten vierjährigen Oskar aus Werl-Hilbeck.

"Diese schreckliche Diagnose hat sein Leben sowie das seiner Familie auf den Kopf gestellt. Neben der großen psychischen Belastung müssen plötzlich viele Dinge geleistet werden, die vorher kein Thema waren: Während der Vater sich vollständig auf die Genesung des Sprösslings konzentriert, muss die Mutter noch ein Baby und eine Schwester im Kindergartenalter versorgen. Im Heimatdorf der Familie ist eine Welle der Solidarität ausgebrochen, alle packen mit an und helfen, wo es nur geht", erklärte der ASV auf seiner Homepage.

"Damit neben den nervlichen Belastungen zumindest die Finanzen nicht auch noch zu einem Problem werden, helfen wir." Mit den Zuschauer-Einnahmen wolle der Verein der Familie "einen nicht unerheblichen Betrag zukommen lassen". Mehr als 9000 Zuschauer sahen sich das Spiel in der Dortmunder Westfalenhalle an.

Unterm Strich gewann der ASV Hamm damit nicht nur das Topspiel, sondern auch die Herzen vieler Zuschauer. 

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