Sechsmal Nachwuchs

Freude im Werler Norden: Es gibt weitere Jungstörche

+
Auch auf der Nisthilfe in den Sönnernwiesen haben Störche gebrütet. Dort gibt es drei Junge.

Werl - Sechs Jungstörche in Werl – das sei „ein schönes Ergebnis der ökologischen Maßnahmen“, sagt Werls Umweltbeauftragter Andreas Pradel zum Vogelnachwuchs in Norden.

„Bleibt zu hoffen, dass sich alle im Herbst auf den Weg nach Süden machen können.“ Neben dem dreifachen Storchennachwuchs auf der ATU-Laterne gibt es auch Nachwuchs auf der Nisthilfe Sönnern, sagt Pradel.

Davon hat er sich gemeinsam mit KBW-Chef Franz Josef Büker am Wochenende ein Bild gemacht. Und er meldet Erfolg: „Auch dort sind drei Jungstörche geschlüpft.“ Diese seien aber noch erheblich kleiner als die auf der ATU-Laterne. „Das mag daran liegen, dass das Nest erst noch gerichtet werden musste und die Brut später begonnen hat.“

Die Historie

Im Rahmen des Projektes „Regenrückhaltung Werl-West“ waren vor Jahren die Sönnerbachwiesen und der Salzbach renaturiert worden, wodurch auch weitere Gewässer entstanden. In diesem Zusammenhang wurde 2011 in einem Schulprojekt mit der Petri-Grundschule die Nisthilfe aufgestellt in der Hoffnung, Störche in Werl anzusiedeln.

Nach mehrjährigem Konkurrenzkampf mit einem Paar Nilgänse, das auch Anspruch auf die Nisthilfe erhob, wich das Storchenpaar 2018 auf die rund 500 Meter entfernte Laterne bei ATU aus und hatte dort einen Bruterfolg mit zwei Jungen. „Bereits im Herbst kündigte sich an, dass die Störche die ursprüngliche Nisthilfe wieder als Ausweichplatz nutzten“, sagt Pradel. In diesem Frühjahr wurde von einem zweiten Storchenpaar das Nest darauf ausgebaut und mit der Brut begonnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare