Fördermittel von rund 180.000 Euro

Bunte Bänke ergänzen die bald sprudelnden Stadtquellen

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So soll's bald aussehen auf dem Werler Marktplatz: Die bunten Werl-Sitzbänke sollen durch Spenden finanziert werden.

Die geplanten Stadtquellen können bald auf dem Werler Marktplatz sprudeln. Die Bezirksregierung übergab jetzt den Zuwendungsbescheid aus dem regionalen Leader-Budget der Region Börde trifft Ruhr für das demnächst entstehende Fontainefeld.

Werl – Knapp 180.000 Euro Fördermittel helfen, das Projekt mit kalkulierten Gesamtkosten von etwas über 274.000 Euro zu verwirklichen. Der Rest wird aus Spenden finanziert. 

Lediglich bei den geplanten Sitzelementen rund um die Stadtquellen, die das Wort Werl bilden, sind die Buchstaben E, R und L noch nicht im Budget. Hier soll eine zeitnah startende Crowdfunding-Aktion der Volksbank den Betrag von rund 18.000 Euro erbringen. 

„Wir haben gesagt, wir schaffen das“, so Ludger Pöpsel als Vorstandsmitglied des Vereins „Historischer Stadtkern Werl“, der sich für die Realisierung stark gemacht hat. Und jetzt nicht ohne Stolz und Freude auf einen Baustart im September blickt. Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung Arnsberg verwies beim Übergabetermin am zukünftigen Standort der Stadtquellen darauf, dass Leader „diese Projekte schafft, die sonst nicht möglich wären.“ Dr. Martin Michalzik, Vorsitzender der Leader-Region Börde trifft Ruhr und Bürgermeister von Wickede sowie Werls Bürgermeister Michael Grossmann loben, „wie gut die Zusammenarbeit“ der in der Leader-Initiative mit den zugehörigen Städten und Gemeinden Werl, Wickede, Ense, Fröndenberg und Welver funktioniere. 

Die Stadtquellen auf dem Marktplatz sollen „Ursprung, Erinnerung und Treffpunkt“ in sich vereinen. Durch die Visualisierung der Süß- und Salzwasserquellen, die in der Historie Werls entscheidenden Einfluss hatten, möchte man an die Bedeutung der Salzgewinnung erinnern. Sitzmöbel werden aufgestellt mit der Hoffnung, Anziehungskraft und Verweildauer zusätzlich zu steigern, heißt es im Entwurfskonzept.

Vom Informationspunkt „von der Urzeit bis Neuzeit“ erhofft sich der Verein „Historischer Stadtkern Werk“, diesen Bereich auch für Schülerexkursionen attraktiv zu machen. Der Grundriss auf der Bodenplatte der Quellen soll zudem einen Bezug zur Schlossruine und den Kurpark bilden.

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