Kurz hinter dem Autobahnkreuz Werl

Unfall auf der A44: Lkw-Fahrer aus Dortmund verliert die Kontrolle

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Feuerwehr Werl, Rettungsdienst und Polizei rückten zu einem Lkw-Unfall auf der Autobahn 44 aus.

[Update: 17.17 Uhr] Werl - Zu einem Unfall mit einem Lastwagen kam es am Montagvormittag auf der Autobahn 44 kurz hinter dem Kreuz Werl. Dabei hatten der Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer offenbar großes Glück.

Laut einem Sprecher der Autobahnpolizei haben Zeugen des Unfalls berichtet, dass der 7,5-Tonner in Fahrtrichtung Kassel zunächst zweimal die Beton-Leitplanken auf der linken Seite touchiert habe und dann nach rechts gefahren sei. Bevor der Laster auf dem Standstreifen zum Stehen kam, fuhr der Laster demnach auch noch in die rechte Leitplanke. 

Ursache des Unfalls war nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein Krampfanfall beim Fahrer. Dieser, so die Polizei, habe wohl dazu geführt, dass der Dortmunder die Kontrolle über den Laster verlor. Schwerere Verletzungen durch den Unfall trug er nicht davon. Der Rettungsdienst übernahm die weitere Betreuung und brachte ihn ins Krankenhaus. 

Zum Glück blieb es beim Alleinunfall, andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Die Werler Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Ein weiteres Eingreifen war laut Feuerwehrchef Karsten Korte nicht notwendig. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeführt. Trotzdem kam es es in dem Bereich zu einem Rückstau bis zum Autobahnkreuz Werl.

Feuerwehr teilt sich auf Anfahrt auf

Die Einsatzmeldung ging bei der Polizei gegen 10.55 Uhr ein. Da zunächst zwar die Fahrtrichtung, aber nicht der genaue Ort des Unfalls klar war, teilte die Feuerwehr die anrückenden Fahrzeuge auf. So sei ein Fahrzeug in Büderich aufgefahren und eines in Werl-Süd, berichtete Karsten Korte. Die weiteren Helfer rückten über das Autobahnkreuz an. So seien alle Eventualitäten abgedeckt, und das Fahrzeug, das zuerst eintrifft, könne die anderen über den genauen Standort informieren.

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