Unfall in Werl-Hilbeck

Frontalzusammenstoß auf der B63: Zwei Verletzte - Beifahrerin aus Kombi stationär im Krankenhaus

Auf der B63 in Werl-Hilbeck kam es Dienstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen wurden zwei Insassen verletzt.
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Auf der B63 in Werl-Hilbeck kam es Dienstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Insassen der beteiligten Autos wurden verletzt.

[Update, 09.41 Uhr] Auf der B63 in Werl-Hilbeck ist es am Dienstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Die Bundesstraße wurde voll gesperrt. Die Polizei hat am Mittwoch Details mitgeteilt.

Werl - Nach ersten Erkenntnissen der Polizei von Dienstag stießen gegen 20 Uhr auf der Werler Straße auf Höhe des Restaurants Hilbecker Hof ein Kleinwagen und ein Kombi frontal zusammen. Dabei wurden zwei Insassen verletzt.

Wie die Polizei nun am Mittwoch zum Unfallhergang mitteilte, befuhr eine 28-jährige Autofahrerin aus Hamm in Hilbeck die Werler Straße, als sie aus ungeklärten Gründen plötzlich in den Gegenverkehr geriet und frontal mit dem Wagen eines 57-jährigen Autofahrers aus Werl zusammenstieß.

Unfall auf der B63 in Werl-Hilbeck: 50-jährige Beifahrerin muss im Krankenhaus bleiben

Durch die Wucht des Aufpralls lösten in beiden Fahrzeugen die Airbags und Gurtstraffersysteme aus. „Während die 28-Jährige nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen konnte, musste die 50-jährige Beifahrerin des Werlers stationär aufgenommen werden“, so die Polizei. Der Werler selbst und Hunde, die sich ebenfalls im Fahrzeug befanden, kamen mit dem Schrecken davon.

Die B63 war in beiden Fahrtrichtungen zur Unfallaufnahme und Bergung der Autos bis 21.40 Uhr voll gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei am Tag nach dem Unfall auf 12.000 Euro.

Unfall auf der B63 in Werl-Hilbeck: Polizei, Notarzt, Rettungskräfte und Feuerwehr im Einsatz

Neben Polizei, Notarzt und Rettungskräften rückte am Dienstagabend auch die Feuerwehr aus. Die Löschgruppe Hilbeck sicherte laut Feuerwehrchef Karsten Korte zunächst die Unfallstelle ab und betreute bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Verletzten. Außerdem leuchteten die Feuerwehrkräfte die Unfallstelle aus.

Zunächst war der gesamte Löschzug alarmiert worden. Doch die Löschgruppen Sönnern und Budberg konnten bereits auf der Anfahrt wieder abdrehen, weil die zusätzlichen Kräfte nicht mehr benötigt wurden.

Dritter Einsatz des Tages

Für die Werler Feuerwehr war es bereits der dritte Einsatz des Tages. Am Nachmittag war die Feuerwehr zum Woolworth-Parkdeck gerufen worden, weil dort Öl und Benzin ausgelaufen seien sollten. Doch die Menge war so gering, dass die Feuerwehr nicht eingreifen musste.

Eingeschlossen im Aufzug

Kurz vor dem Unfall in Hilbeck, gegen 19.34 Uhr, rückte der Löschzug Stadtmitte noch zum Hochhauskomplex an der Hedwig-Dransfeld-Straße aus. Hier waren laut Korte fünf Personen im Aufzug stecken geblieben. Die Feuerwehr öffnete den Aufzug und befreite die Eingeschlossenen. Dabei kollabierten ein Aufzug-Insasse und ein Angehöriger, der das Geschehen von draußen mitverfolgt hatte. Beide wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut.

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