Fehlalarm und Essensbrand

Werler Feuerwehr am Mittwoch gleich doppelt gefordert

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Werl - Gleich zweimal musste die Werler Feuerwehr am Mittwoch ausrücken. Zuerst beschäftigte sie ein Fehlalarm in der Runtestraße, später war es angebranntes Essen auf einem Herd in der Stralsunder Straße.

In einem Industriebetrieb an der Runtestraße wurde der Alarm gegen 8 Uhr ausgelöst. Es rückten die Löschzüge 5 und Stadtmitte mit fünf Fahrzeugen und entsprechender Besatzung aus. 

Kaum eine halbe Stunde später war der Einsatz auch schon wieder beendet: Ein automatischer Brandmelder hatte nach einem technischen Defekt ohne Grund Alarm geschlagen. 

Vorbildliche Reaktion

Vorbildlich habe das Unternehmen reagiert, so Feuerwehrchef Karsten Korte; der Evakuierungsplan hätte funktioniert, alle Mitarbeiter hätten das Gebäude verlassen. Eine Gruppe Feuerwehrleute erkundete das Gebäude, stellte bis auf den defekten Alarmgeber nichts fest, sodass im Unternehmen die Arbeit wieder aufgenommen werden konnte.

Eine ausgelöste Brandmeldeanlage hat später für einen Einsatz in der Flüchtlingsunterkunft an der Stralsunder Straße gesorgt. Gegen 11.20 Uhr eilten ein Rettungstransportwagen und drei Feuerwehrfahrzeuge des Löschzugs Stadtmitte zum Einsatzort. 

Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass die Anlage wegen angebranntem Essen auf dem Herd ausgelöst worden war. Die Feuerwehr hatte die Situation schnell unter Kontrolle, die Anlage wurde ausgestellt. Nach rund 15 Minuten war der Einsatz abgeschlossen. 

Erst im Dezember ein ähnlicher Fall

Erst im Dezember wurde die Wehr zu einem ähnlichen Einsatz zur Stralsunder Straße geschickt, auch da war angebranntes Essen auf dem Herd der Auslöser. Laut Karsten Korte passiere dies immer wieder mal, sei aber schon weniger geworden.

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