Staatsanwältin kündigt Revision an

Missbrauchsprozess gegen Werler Familienvater: So lautet das Urteil

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Im Missbrauchs-Prozess gegen einen Familienvater aus Werl ist vor dem Landgericht Arnsberg das Urteil gefallen.

Werl - Im Missbrauchs-Prozess gegen einen Familienvater aus Werl ist vor dem Landgericht Arnsberg das Urteil gefallen.

Im Zweifel für den Angeklagten: Ein wegen schweren sexuellen Missbrauchs in zehn Fällen angeklagter Familienvater aus Werl ist vor dem Landgericht Arnsberg freigesprochen worden. 

Letztlich vermochte die 6. Großen Strafkammer nicht zweifelsfrei zu klären, welche Aussage des betroffenen Mädchens der Wahrheit entspreche: die belastende oder die entlastende. 

Das Kind hatte seine zunächst der Oma gegenüber gemachten Schilderungen des Missbrauchs später bei der Vernehmung widerrufen. 

Staatsanwältin kündigt Revision an

Die Staatsanwältin hatte sechs Jahre und sechs Monate Haft für den bulgarischen Staatsbürger gefordert und kündigte nach dem Urteil eine Revision an. Sie verwies auf konstante erlebnisorientierte Aussagen des damals achtjährigen Mädchens, die sie überzeugt hätten: Der Mann habe den Missbrauch begangen. 

Entschädigung für U-Haft

Dem Angeklagten steht für die fünf Monate Untersuchungshaft eine Entschädigung zu

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