NRW-Stiftung hilft

100.000 Euro Förderung für Erneuerung des Gradierwerks

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Der Salinen-Verein hatte 100.000 Euro sammeln müssen, um den gleichen Betrag von der NRW-Stiftung zu erhalten. Freitag war die Übergabe

Werl -„Ohne diese Zuwendung hätte der Verein vor dem Ruin gestanden, hätte das Gradierwerk nicht saniert werden können.“ Michael Prünte, Vorsitzender des Salinen-Vereins, freut sich über den Förderbescheid der NRW-Stiftung.

Die Stiftung geht grundsätzlich so vor, dass die Geförderten den gleichen Betrag noch einmal selber stemmen müssen. Sprich: Der Verein hatte 100 000 Euro sammeln müssen, um den gleichen Betrag von der Stiftung zu erhalten. 

„Es gab auch manche Großspende, aber gerade die vielen Kleinstspenden haben mich gerührt, denn sie zeigen, dass das Gradierwerk den Werlern am Herzen liegt“, so Prünte weiter. „Bürgerschaftliches Engagement ist also machbar und abrufbar.“ 

Michael Prünte hatte mit dem Vorsitz die Arbeit seiner Vorgänger Dr. Hermann-Josef Koch, Roswitha Stoll-Tolkemit und Klaus-Peter Dröge übernommen, denen er an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für ihr Engagement dankte.

 Es mag sicherlich von Vorteil gewesen sein, dass der Präsident kein Geringerer ist als Eckhard Uhlenberg, früherer NRW-Umweltminister und Landtagspräsident aus Büderich. „Als klar war, dass der Verein seinerseits die nötigen 100 000 Euro aufgebracht hat, dachte ich noch: Hoffentlich haben auch wir selber noch so viel im Pott.“ Einen solchen Betrag rein ehrenamtlich aufzubringen, sei die eigentliche Leistung. 

Die Anwesenheit Bürgermeisters Michael Grossmann nutzte Michael Prünte, an den Verwaltungschef zu appellieren: „Ich möchte die Stadt ermuntern, mehr auf die Marke Salz zu setzen.“ Er schlug vor, neben dem Gradierwerk einen Inhalationsraum zu errichten und jährliche Salzsymposien in Werl abzuhalten. 

Michael Grossmann hielt sich dazu diplomatisch bedeckt: „Ich sichere zu, dass wir das im Rahmen des Möglichen unterstützen werden. Ich denke, das geplante Kurparkfest ist schon ein guter Anfang.“

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