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Pkw brennt im Wohngebiet, Bulli überschlägt sich: Feuerwehr im Doppel-Einsatz

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Von: Gerald Bus

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Der Fahrer dieses Kleinbulli hatte im Autobahnkreuz Werl die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sich überschlagen
Der Fahrer dieses Kleinbulli hatte im Autobahnkreuz Werl die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sich überschlagen. © Feuerwehr

Zwei Einsätze für die Feuerwehr Werl am Montagnachmittag: Ein Auto brannte in einem Wohngebiet. Kurz zuvor hatte sich ein Bulli auf der Autobahn überschlagen.

[Update 17.25 Uhr] Werl - Der Fahrer war am Montagnachmittag (31. Januar 2022) auf der A 44 unterwegs gewesen und wollte im Kreuz Werl auf die A 445 in Richtung Arnsberg wechseln. Auf der Tangente verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, der Bulli überschlug sich und stürzte in die Böschung. Der Fahrer konnte das Auto zwar selbstständig verlassen; er wurde aber verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen sollen allerdings nicht schwer wiegend sein

In der Böschung lag der Bulli auf dem Dach.
In der Böschung auf der Zufahrt zur A445 lag der Bulli auf dem Dach. © Feuerwehr

Die Feuerwehr war um kurz vor 12 Uhr alarmiert worden, musste vor Ort aber nur noch die Unfallstelle absichern, bis die Polizei eintraf. Betriebsstoffe seien nicht ausgelaufen, sagt Karsten Korte, Leiter der Werler Feuerwehr. Die Löschzüge Stadtmitte waren mit mehreren Fahrzeugen ausgerückt.

Kurze Zeit später folgte der nächste Einsatz für die Feuerwehr: An der Johann-Sebastian-Bach-Straße soll ein Pkw brennen, teilt die Leitstelle auf Anfrage gegen 16 Uhr mit; nach ersten Erkenntnissen hätten Anwohner bereits versucht, das Feuer zu löschen. Es handele sich offenbar um einen Entstehungsbrand.

An der Johann-Sebastian-Bach-Straße brannte am Montagnachmittag ein Pkw.
An der Johann-Sebastian-Bach-Straße brannte am Montagnachmittag ein Pkw. © Feuerwehr

Das bestätigte sich vor Ort: Die Löschzüge Stadtmitte waren im Einsatz, zwei Fahrzeuge mit einem Dutzend Kräfte an Bord eilten in das Musikantenviertel. Die Fahrerin des Autos habe bemerkt, dass mit ihrem Auto etwas nicht stimmt und den Pkw angehalten, sagt Korte. Danach habe das Auto im Motorbereich zu brennen begonnen. Die Fahrerin blieb offenbar unverletzt. Es handelte sich um einen älteren Pkw mit einem Kennzeichen aus dem Hochsauerlandkreis.

Nach der ersten Einschätzung handelt es sich um einen technischen Defekt. Rund 30 Minuten lang dauerte der Einsatz, dann konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Auch auf der A1 kam es zu einem Unfall: Ein betrunkener Autofahrer hat einen Lkw gerammt und ist geflüchtet. Als die Polizei das Auto des Unfallverursachers fand, kam den Beamten etwas komisch vor.

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