Einsatz der Feuerwehr

Flammen schlugen aus dem Kamin

Rund 20 Wehrleute löschten am späten Sonntagabend einen brennenden Kamin an der Gröhnestraße in Werl.
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Rund 20 Wehrleute löschten am späten Sonntagabend einen brennenden Kamin an der Gröhnestraße in Werl.

Zu einem Kaminbrand wurde die Feuerwehr Werl am späten Sonntagabend gerufen. An der Gröhnestraße gab es bereits eine offene Flammenbildung am Kamin.

Werl - Letztlich habe man aber Schlimmeres verhindern können, sagt Werls Wehrleiter Karsten Korte. Die Löschzüge Stadtmitte waren im Einsatz; um 21.23 Uhr hatte die Leitstelle die Wehr in Marsch gesetzt. Im Endbereich des Kamins sei Feuer sichtbar gewesen. Offenbar waren abgesetzte Rußreste in Brand geraten. Die Kaminhaube zur Abdeckung brannte durch.

Kaminbrand in Werl: Kleine Risse im Kamin

Die Drehleiter der Feuerwehr kam zum Einsatz. Außerdem begaben sich Feuerwehrleute unter Atemschutz auf das Dachgeschoss des betroffenen Hauses. Dort gab es eine leichte Rauchentwicklung. Sie nahmen die Verkleidung des Kamins ab, um zu sehen, ob sich dort Glutnester befinden. „Der Kamin hatte bereits kleine Risse“, sagt Korte. So etwas kann durch die enorme Hitze passieren. Hilfreich war, dass auf dem Dachboden an der Kaminwand keine brennbaren Materialien gelagert worden waren.

Mit Unterstützung des hinzugerufenen Schornsteinfegers nahm die Wehr die ersten groben Reinigungsarbeiten vor und brachte Brandreste, die innen den Kamin herabrieselten, nach draußen.

Offene Flammen gab es am Kamin eines Hauses an der Gröhnestraße. Die Drehleiter kam zum Einsatz.

Mit der Wärmebildkamera wurde kontrolliert, ob das Feuer tatsächlich gelöscht war. Rund 90 Minuten lang dauerte der Einsatz, um kurz vor 23 Uhr konnte die Wehr wieder abrücken. Rund 20 Kräfte waren zur Gröhnestraße geeilt, verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Kaminbrand in Werl: Abgelagerter Ruß ist gefährlich

Am Montag wird der Schonsteinfeger vor Ort den Kamin nochmals in Augenschein nehmen. Vor allem abgelagerter Ruß in Kaminen gilt als gefährlich, weil er in Brand geraten kann. Eine regelmäßige Reinigung schützt davor. Im aktuellen Fall hielt sich der Schaden auch wegen des schnellen Eingreifens letztlich in Grenzen. Offenbar hatte ein Nachbar die Rauchentwicklung am Haus bemerkt und die Wehr alarmiert.

Am Montagmorgen gab es einen weiteren Einsatz für die Wehr: In Holtum brannte eine Gasflasche.

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