Werler ganz emotional

Dunkles Geheimnis: Das sorgt für Julians Gefühlsausbruch bei "The Biggest Loser"

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Werl/Büderich - Julian kämpft bei der TV-Show "The Biggest Loser" gegen die Pfunde. Jetzt schaffte der 26-Jährige es wieder in die nächste Runde und steht damit unter den letzten neun Kandidaten. Dabei gab es am Sonntag eine Überraschung, die den Werler nicht nur zu Tränen rührte.

2,8 Kilo – und damit wieder ein tolles Ergebnis konnte der Student erzielen. Zuvor wurde es allerdings emotional. Denn die Teilnehmer in den neu durchmischten Teams wurden nicht nur bei der Challenge, einem Lkw-Ziehen auf der Rennstrecke in Sevilla, gefordert, sondern auch mit ihrem "alten Ich" konfrontiert. 

So zeigte Coach Ramin Abtin Julian Meyer ein Bild vom Show-Beginn. Der Werler zeigte sich überwältigt von der Veränderung und war zu Tränen gerührt: "Das hat einfach Erinnerungen geweckt." Meyer öffnete sich dem Trainer und lüftete dabei ein dunkles Geheimnis: Er sagte, dass er seine Gefühle bislang verheimlicht habe – unter anderem auch gegenüber den Eltern. 

Versteckte Gefühle

Das habe er aus Rücksicht getan. "Wenn andere sehen, dass man traurig ist, dann fühlen sie sich auch mit schlecht." Er wolle seinen Mitmenschen, denen es noch schlechter ging, keine "weitere Baustelle aufmachen, im Herzen oder im Kopf", so der 26-Jährige.

Während der Student inzwischen nur noch 134 Kilo seines Startgewichts von 169,1 Kilo übrig hat, erhält er auch aus der Heimat große Unterstützung. Neben seinen mittlerweile rund 2300 Instagram-Followern drückt auch sein Verein, die DJK Blau-Weiß Büderich, ihm während der Zeit im Abnehm-Camp in Andalusien die Daumen. 

Alles über Julian gibt es hier

Seit drei Jahren ist er dort Coach der zweiten Mannschaft, seit wenigen Wochen auch Beisitzer im Vorstand. Dominik Koch ist BWB-Trainer und gleichzeitig Meyers bester Freund – er sagt: „Wir freuen uns alle für ihn und darüber, dass er es bis hierhin schon so weit geschafft hat. Es wurde höchste Zeit, allein hätte das wohl nicht geklappt.“ 

Die Hilfe durch das Sat1-Format sei zwar nicht die letzte, aber wohl die größte Chance. „Wir motivieren Julian, wie wir nur können“, so Koch. „Wir sind guter Dinge, dass er erreichen kann, was immer er will.“ Die erste Sendung habe ein Großteils seines Teams im Anschluss an ein Hallenturnier gemeinsam geschaut, das soll wohl auch weiter so laufen: „Wenn sich das ergibt, werden wir nach unseren Spielen öfter mal zusammen gucken.“ 

Trikot schon bestellt

Die Mannschaft fiebert mit und hofft, dass Julian Meyer irgendwann sein großes Ziel verwirklichen kann, wieder auf dem Fußballplatz zu stehen. Die Kameraden des 26-Jährigen sind diesbezüglich optimistisch: „Wir haben das Trikot schon bestellt, allerdings in Größe L. Wir hoffen, dass Julian dann auch da reinpasst, wenn es soweit ist“, erklärt Dominik Koch. 

Das Shirt sei auch schon bedruckt worden – mit der Wunsch-Nummer 30.

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