Ausbau 2020

Dauer-Baustelle auf der A44 wird Folgen für Werl haben

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Auf der A 44 kurz hinter Werl wird es 2020 eine Dauerbaustelle geben. Die Fahrbahn wird erneuert.

Werl/Unna - Im Wort „Austausch“ steckt „Stau“ bereits drin. Und so wird die Erneuerung der Fahrbahn auf der A 44 im kommenden Jahr für volle Straßen im Bereich Werl durch Ausweichverkehr im Stau-Fall sorgen. Eine Dauerbaustelle mit Folgen wird erwartet.

Zwar wird die rund fünf Kilometer lange Baustelle nicht auf Werler Gebiet sein, sondern kurz hinter der Stadtgrenze auf dem Gebiet des Kreises Unna beginnen.

Aber Auswirkungen wird die rund zwölf Millionen Euro teure Maßnahme auf Werl und die Ausweichstrecken wie die A 445 und die B 63 in Hilbeck haben. Denn der Verkehr, das haben frühere Maßnahmen auf der Autobahn gezeigt, wird sich andere Wege suchen, wenn es auf der A 44 zu Engpässen oder zu Stauungen kommt.

Fahrbahn muss erneuert werden

Zwischen „Lüner Grund/Mühlhauser Tal“ bis kurz hinter dem Autobahnkreuz Unna-Ost muss die Fahrbahn auf der hoch belasteten Autobahn erneuert werden. Von Frühjahr bis Ende 2020 werden sich die Arbeiten hinziehen, sagt Anja Siegel, Pressesprecherin des Landesbetriebs Straßen NRW, Autobahnniederlassung Hamm, auf Anzeiger-Anfrage.

Man sei aber noch in der Entwurfsphase, könne daher noch nichts zu den genauen Abläufen der Großbaustelle sagen. Auch ist die Ausschreibung noch nicht erfolgt.

Sanierung ist notwendig

Klar ist aber: Die „grundhafte Sanierung“ der Fahrbahnen in beide Richtungen ist nötig als Vorbereitung auf den vorgesehenen sechsstreifigen Ausbau der A 44 zwischen Unna und dem Autobahnkreuz Werl und dient daher schon der Vorbereitung auf das Zukunftsvorhaben von drei Spuren für jede Fahrtrichtung der A 44.

Denn die Autobahn muss für den Ausbau auf sechs Spuren so ertüchtigt sein, dass sie die Verkehre tragen und aushalten kann. Wann der sechsstreifige Ausbau erfolgen kann, steht aber noch nicht fest.

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